Saisonstart: So stehen die Chancen der Deutschen in der Premier League

Mesut Özil

Barcelona.  Bei den Sticheleien dürfte die Premier League auch diese Saison wieder führend sein. Sie hat ja ihre Trainerstars, so exzentrische Charaktere wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp und Arsène Wenger. Oder Antonio Conte und José Mourinho. Es gelte, "eine Mourinho-Saison zu verhindern", erinnerte Conte von Meister Chelsea kürzlich an die letzte Titelverteidigung des Klubs, die vor zwei Jahren unter Mourinho in den Abstiegskampf führte. Worauf der mit einem Seitenhieb auf Contes operativ verschönerten Haarschopf konterte: "Ich werde keine Haare darüber verlieren, über Antonio Conte zu reden."

So sehr sich die Entertainer der Seitenlinien also schon wieder in Hochform befinden, so sehr fehlen weiterhin die ganz großen Spielernamen. Es bleibt erstaunlich: Da setzt keine andere Fußball-Liga der Welt auch nur annähernd so viel Geld um wie die englische (4,86 Milliarden Euro jährlich), da wird keine so viel gesehen, so gut vermarktet und so teuer verkauft, und dennoch spielen die besten Fußballer der Welt anderswo. Von den Top Ten der letzten Weltfußballerwahl kickt nur der Algerier Riyad Mahrez auf der Insel, bei Leicester City, dem Überraschungsmeister von 2016, der heute (20.45 Uhr, DAZN) mit seinem Gastspiel bei Arsenal die Saison eröffnet.

Arsenals Spielmacher steht vor einer Schlüsselsaison

Ist es das englische Wetter? Der Spielstil? Die Boulevardpresse? Oder neuerdings auch der Brexit? Jedenfalls blieb der umworbene Franzose Antoine Griezmann letztlich lieber in Spanien, genauso wie der...

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