Saisonfinale der Nürburgring-Langstrecken-Serie abgesagt

Heiko Stritzke
·Lesedauer: 1 Min.

Das Finale der Nürburgring-Langstrecken-Serie (VLN, vormals VLN) 2020 findet nicht statt. Der für den 7. und 8. November geplante "Doubleheader" ist aufgrund der aktuellen COVID-19-Entwicklung und den damit verbundenen Maßnahmen, das Infektionsgeschehen einzudämmen, nicht realisierbar.

Die VLN, die die NLS organisiert, und die Kreisverwaltung Ahrweiler haben die Entscheidung in Absprache getroffen. Bis zuletzt hat die VLN um ihr Finale gerungen. Dabei wurde auch das Hygienekonzept angepasst. Es hat letztlich nicht geholfen, da der Landkreis Ahrweiler bereits in einen regionalen Lockdown gegangen ist, seit der Inzidenzwert die Marke von 50 überschritten hat (aktuell: 106,1).

"Wir haben bis zuletzt daran gearbeitet, unsere Veranstaltung mit einem der Entwicklung der Pandemie angepassten Hygiene-Konzept durchführen zu können", sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.

"Die am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lassen, nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden, keinen Spielraum, unsere Rennen zu veranstalten."

Der von der Bundesregierung beschlossene "Lockdown Light" sieht zwar vor, dass Individualsport weiter betrieben werden kann. Die Durchführung eines Rennens erfordert jedoch die Anwesenheit vieler Menschen im Fahrerlager und vor allem in geschlossenen Räumen.

"Unter anderem sollen jegliche Kontakte auf ein Minimum heruntergefahren werden. Dem tragen wir mit der Absage Rechnung", sagt Stephani. "Unsere Saison ist somit vorzeitig beendet und wir stecken nun alle Energie in die Planungen für die Saison 2021."

Mit Bildmaterial von VLN.