Wo James sich im Aufstellungs-Puzzle sieht

Kerry Hau, Florian Mesner
Beliebtes Fotomotiv: James Rodriguez ist der prominenteste Neuzugang des FC Bayern

Sechs Wochen ist es schon wieder her, dass der FC Bayern James Rodriguez in der Allianz Arena vorstellte. In einem Pflichtspiel konnte der prominente Neuzugang von Real Madrid seine Qualitäten aber noch nicht unter Beweis stellen. Er kuriert derzeit eine Oberschenkelverletzung aus und schuftet für sein Comeback.

In einer Presserunde sprach der 26-Jährige nun über seine neue Heimat, seine Ziele, seine bevorzugte Position und den Zeitplan für sein Comeback.

James Rodriguez über…

seinen Gesundheitszustand und seine Comeback-Pläne: "Mir geht es gut, ich fühle mich jeden Tag besser und mache Fortschritte. Bei so einer Verletzung kann man aber kein Datum nennen. Ich trainiere jetzt schon individuell auf dem Platz und schaue von Tag zu Tag."

den Empfang seiner Mannschaftskollegen: "Ich bin sehr gut in der Mannschaft aufgenommen worden. Wir haben eine Top-Truppe mit guten Spielern. Zum Einstand musste ich aber weder singen noch tanzen."

die Stadt München: "Mir gefällt es hier sehr, München ist wunderschön und ruhig. Hier kann ich auch mal durch die Straßen laufen, ohne angesprochen zu werden. Das ist in anderen Städten deutlich komplizierter."


seine Tochter Salome: "Sie ist jetzt ein paar Tage hier, das ist schön und sehr wichtig für mich. Sie gibt mir zusätzliche Energie."

seine bevorzugte Position: "Ich kann im Mittelfeld rechts, links und im Zentrum spielen, dort fühle ich mich wohl. Am Ende muss aber Carlo entscheiden, wo ich spiele. Solange ich auf einer dieser drei Positionen spielen kann, bin ich glücklich."

die Idee, wie Mats Hummels ein Prozent des Gehalts zu spenden: "Warum nicht? Es ist eine gute Sache und eine gute Idee, zu helfen und zeigt, dass Mats eine gute Person ist."

das Mindestziel Meisterschaft: "Wir versuchen um alle Titel mitzuspielen: Liga, Champions League und Pokal, das ist klar. Für einen Klub wie Bayern ist es wichtig, alles zu gewinnen, sowohl Spiele als auch Titel. Dafür kämpfen wir."


seine zwei bisherigen Champions-League-Endspiele ohne Einsatz: "Ich träume davon, den Titel zu gewinnen und auch im Finale zu spielen. Das ist das Ziel, auch wenn wir das alles mit Ruhe und Demut angehen sollten."

den Saisonstart gegen Leverkusen: "Es ist nicht einfach, in eine Saison reinzukommen. Wir müssen noch unseren Rhythmus finden, aber die Mannschaft hat schon gute Ansätze gezeigt. Der Sieg war wichtig."

das frühe Pokal-Duell mit Leipzig: "Man hat mir gesagt, dass sie sehr gut sein sollen. Ich habe sie selbst noch nicht gesehen und kann deshalb auch nicht viel über sie sagen, weil ich ja in Spanien gespielt habe. Wir müssen dieses Spiel so angehen, wie jedes andere auch."

seine Deutsch-Kenntnisse: "Ein paar Worte kann ich schon, aber noch ist mein Spanisch deutlich besser."