Das sagt Gräfe zum Foul an Lainer

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Das sagt Gräfe zum Foul an Lainer
Das sagt Gräfe zum Foul an Lainer

Gladbachs Manager Max Ebert kochte nach dem 0:4 gegen Bayer Leverkusen.

Ein Grund: Das Foul von Leverkusens Mitchel Bakker an Stefan Lainer in der 43. Minute.

Eberl machte dabei Bayer-Neuzugang Mitchel Bakker, der Lainer im Strafraum gefoult hatte, den Vorwurf, zu hart gegen den Österreicher eingestiegen zu sein. “Es sieht nach einem Knöchelbruch aus, es war ein sehr böses Foul wie ich finde. Wenn man so in den Zweikampf geht! Ich hoffe, er hat sich wenigstens entschuldigt.” (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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Lainer zog auf der rechten Seite an seinem Gegenspieler und wurde an der Strafraumgrenze erst gehalten und dann von hinten umgegrätscht. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die Folge: Schiedsrichter Denis Aytekin gab einen Strafstoß, den Lars Stindl vergab.

Manuel Gräfe begründete den umstrittenen Elfmeter-Pfiff beim Stahlwerk Doppelpass bei SPORT1. Das Foul von Bakker begann deutlich vor dem Sechzehner und endete auf der Linie. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

“Man muss da unterscheiden zwischen Fußvergehen und Haltevergehen, und die Mannschaft, die das Foul begeht, die soll im Gerechtigkeitssinn denn auch den größten Nachteil dadurch haben. Hier haben wir gleich zwei Vergehen: Einmal bei der Grätsche zu Anfang, dann trifft er ihn noch mal am anderen Fuß. Das kann man dann auslegen wie zwei Vergehen”, führte der Ex-FIFA-Referee aus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

“Und wenn man das erste Foul dem Schiedsrichter womöglich nicht reicht, das zweite aber dermaßen klar ist, dann finde ich es richtig, wie hier entschieden worden ist. Das waren ja nun mal zwei einzelne Aktionen gegen den Gegner und auf der Linie. Dafür ist dann auch der Videoschiedsrichter gut, weil die Aktion mit so viel Tempo ablief, da geht es um Zentimeter und ist einfach nicht zu erkennen.”

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Schiedsrichter Aytekin beließ es bei Gelb für Bakker. Die richtige Entscheidung?

“Wenn man im Zweifel ist, dann gibt man als Schiedsrichter auch die geringe Strafe”, stellte Gräfe zunächst klar.

Er fügte an: “Im Original konnte ich mit Gelb gut leben. Wenn man es so sieht, kann man auch über Rot nachdenken. Von hinten auf die Achillessehne, das ist gesundheitsgefährdend. Wenn jemand Rot gibt, ist das für mich genau so in Ordnung wie Gelb. Es ist eine Kann-Entscheidung.”

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