Sabbernd und furzend zum Sieg

Sie hat blutunterlaufene Augen, furzt, sabbert und wenn sie sich hinlegt, breiten sich ihre Lefzen wie ein Teppich auf dem Boden aus. Seit dem Wochenende darf sich Martha mit Fug und Recht "hässlichster Hund der Welt" nennen

Sie hat blutunterlaufene Augen, furzt, sabbert und wenn sie sich hinlegt, breiten sich ihre Lefzen wie ein Teppich auf dem Boden aus. Seit dem Wochenende darf sich Martha mit Fug und Recht "hässlichster Hund der Welt" nennen. Beim gleichnamigen Wettbewerb im kalifornischen Petaluma belegte sie am Freitagabend den ersten Platz.

Die dreijährige Hündin gehört der italienischen Rasse der Mastino Napolitano an. Die Tiere wuchern derart mit ihrer Haut, dass diese sich in dicke Zieharmonika-Falten legt. Die Preisrichter zeigten sich denn auch von dem 125 Pfund-Hund mit seinen "300 Pfund Haut" schwer beeindruckt. Ohne größere Anstrengungen ließ Martha ihre 13 Konkurrenten hinter sich.

"Sie stößt jeden Wassereimer um, egal, wie fest er am Zaun angebracht wurde", erzählt Marthas stolze Besitzerin Shirley Dawn Zindler. "Sie gängelt alle anderen Hunde und stellt sicher, dass sie alle Gäste zur Ankunft angemessen vollschleimt." Als Siegerin erhielt Martha 1500 Dollar (1340 Euro) sowie ein Flugticket nach New York, um sich dort den Medien zu präsentieren.

Petaluma richtet seit mehr als einem halben Jahrhundert den Wettbewerb um den "World's Ugliest Dog" aus. In diesem Jahr gab es sogar ein Defilee auf dem Roten Teppich.

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