Süle feiert Comeback nach langer Leidenszeit

SPORT1

Niklas Süle hat nach langer Verletzungspause sein Comeback für den FC Bayern gegeben. 

Der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters wurde beim Testspiel des deutschen Rekordmeisters gegen Olympique Marseille in der zweiten Halbzeit eingewechselt. 

Auch wenn es kein Pflichtspiel war: Für Süle endet damit eine lange Leidenszeit ohne Fußball. Der deutsche Nationalspieler hatte sich im Oktober 2019 das Kreuzband gerissen und seitdem kein einziges Spiel mehr bestritten. Zwischenzeitlich wurde er in der Reha auch durch ein Ödem am Knie zurückgeworfen. Es war bereits der zweite Kreuzbandriss in der immer noch jungen Karriere des 24-Jährigen. 

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Süle kam für Jerome Baoteng in der 61. Minute ins Spiel und nahm beim Test auf dem Gelände des Nachwuchsleistungszentrums der Bayern seine angestammte Position als Innenverteidiger ein. 

Der lange verhinderte Abwehrchef wurde während seiner Zwangspause zuletzt von David Alaba vertreten, der mittlerweile im Zentrum den Ton angibt. In der Rückrunde war Boateng neben dem Österreicher gesetzt, die Zukunft beider Innenverteidiger beim FC Bayern ist allerdings nicht sicher. Rekord-Transfer Lucas Hernández musste seit seiner Ankunft immer wieder selbst mit Verletzungen kämpfen und konnte sich noch nicht dauerhaft in die Mannschaft spielen. 

Die Bayern treffen am 8. August beim Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Chelsea, das Hinspiel gewannen die Münchner mit 3:0.