Südafrika verschärft Corona-Maßnahmen wegen Ausbreitung von Delta-Variante

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Lehrerinnen warten in Durban auf ihre Corona-Impfung (Bild: Darren Stewart/Gallo Images via Getty Images)
Lehrerinnen warten in Durban auf ihre Corona-Impfung (Bild: Darren Stewart/Gallo Images via Getty Images)

Angesichts des starken Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus verschärft Südafrika die Corona-Maßnahmen.

"Alle Zusammenkünfte, ob drinnen oder draußen, sind untersagt", verkündete Präsident Cyril Ramaphosa am Sonntag in einer Fernsehansprache. Ab sofort darf in Südafrika auch kein Alkohol mehr verkauft werden. Die verschärften Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen.

Südafrika habe mit einem "massiven Wiederanstieg" der Neuinfektionen zu kämpfen, sagte Ramaphosa. Die Krankenhäuser hätten bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, vor allem Intensivbetten seien knapp.

Zweithöchste Alarmstufe

In Südafrika gilt nun wieder die vierte von fünf Stufen der Corona-Maßnahmen - Stufe fünf ist ein vollständiger Lockdown. Alle Zusammenkünfte mit Ausnahme von Beerdigungen sind nun untersagt. Restaurants dürfen Speisen nur noch zum Mitnehmen anbieten oder liefern. Die nächtliche Ausgangssperre wurde um eine Stunde verlängert.

Südafrika ist mit mehr als 1,9 Millionen bestätigten Infektionen und mindestens 59.900 Todesfällen das am stärksten betroffene Land Afrikas. Allein am Sonntag wurden 15.036 neue Infektionsfälle verzeichnet.

Die dritte Infektionswelle, die vor allem auf die starke Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Delta-Variante des Coronavirus zurückgeführt wird, wird nach den Worten von Präsident Ramaphosa wohl noch "schlimmer" werden als die bisherigen.

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