Süd- und Nordkorea richten Basketball-Freundschaftsspiele aus

Süd- und Nordkorea setzen in ihrer vorsichtigen Annäherung weiter auf den Sport: In Pjöngjang haben Basketball-Freundschaftsspiele mit Sportlern beider Länder begonnen

Süd- und Nordkorea setzen in ihrer vorsichtigen Annäherung weiter auf den Sport: In Pjöngjang haben am Mittwoch Basketball-Freundschaftsspiele mit gemischten Teams aus Sportlern beider Länder begonnen. Südkoreas Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon und sein nordkoreanischer Kollege Ri Son Gwon schauten eines der Spiele, wie Reporter berichteten.

Am Vortag waren 50 Spieler und Spielerinnen aus dem Süden in die nordkoreanische Hauptstadt gereist. Am Mittwoch und Donnerstag sollten vier Spiele stattfinden, bei denen die Süd- und Nordkoreaner in gemischten Teams spielten. Obwohl Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un als glühender Basketball-Fan bekannt ist, ließ er sich den Berichten zufolge zunächst noch nicht auf den Zuschauerrängen blicken.

Die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im Februar hatten die Beziehungen zwischen den Ländern, die sich offiziell noch im Krieg gegeneinander befinden, deutlich verbessert.

Bei ihrem Gipfeltreffen im April hatten Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In dann vereinbart, mit gemeinsamen Mannschaften an den Asien-Spielen in Indonesien teilzunehmen, die im August beginnen. Bei dem Treffen vereinbarten sie auch die aktuell stattfindenden Basketball-Freundschaftsspiele. Das letzte Freundschaftsspiel fand 2003 in Pjöngjang statt - damals gewann Nordkorea mit 86:57.