Söder warnt vor "historischem Linksrutsch"

·Lesedauer: 1 Min.

"Noch nie war die Gefahr so groß, dass ein Linksbündnis die Macht übernimmt", warnt Markus Söder die Union. "Wir müssen alles tun, um einen historischen Linksrutsch in Deutschland zu verhindern".

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fürchtet einen
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fürchtet einen "historischen Linksrutsch". (Bild: dpa)

Berlin (dpa) - CSU-Chef Markus Söder hat die Union eindringlich vor einem Machtverlust nach der Bundestagswahl gewarnt. "Wir müssen alles tun, um einen historischen Linksrutsch in Deutschland zu verhindern", sagte Söder der "Bild am Sonntag".

30 Prozent plus X für CDU/CSU für Söder unrealistisch

"Noch nie war die Gefahr so groß, dass ein Linksbündnis die Macht übernimmt." Es komme darauf an, dass die Union überhaupt noch vor SPD und Grünen liege.

Ein Wahlergebnis von 30 Prozent plus X für CDU/CSU hält Söder mittlerweile für unrealistisch. "In der aktuellen Situation müssen wir wohl etwas kleinere Brötchen backen." SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz warf er vor, mit unlauteren Methoden an die Macht kommen zu wollen. "Die SPD hat sich leise angeschlichen und profitiert von der Schwäche der Grünen und dem unlauteren Versuch von Olaf Scholz, eine Art Erbschleicher von Angela Merkel zu werden", so Söder. "Die Raute zu machen, reicht aber nicht."

Umfrage: SPD klettert auf 24 Prozent - drei Punkte vor Union

Wenn Scholz Kanzler werde, würden Steuern erhöht und Schulden gemacht, sagte Söder. Der SPD-Kanzlerkandidat wolle Euro-Bonds und eine europäische Haftungsunion, bei der Millionen von deutschen Sparkonten für andere europäische Banken haften könnten. "Deshalb geht es bei der Bundestagswahl auch darum, die künftige Entwertung deutscher Sparguthaben zu verhindern."

VIDEO: Friedrich Merz kritisiert Markus Söder für Stichelein gegen Laschet

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.