Söder: Einreise aus Tschechien und Tirol nur mit Negativtest

Arne Delfs
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geht davon aus, dass der Bund die benachbarten Grenzregionen in Tschechien und Österreich aufgrund der hohen Infektionszahlen mit Varianten des Corona-Virus zu Mutationsgebieten erklären wird.

Nach seinen Informationen sei “die Wahrscheinlichkeit hoch”, dass die Bundesregierung diese Regionen schon bald zu Gebieten erklären wird, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, sagte Söder am Donnerstag in München nach einer Sitzung seines Kabinetts. “Dann darf man nur noch einreisen mit einem negativen Test”. Bayern werde zudem auch stationäre Grenzkontrollen durchführen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in ihrer Regierungserklärung am Donnerstagmorgen vor einer schnellen Ausbreitung der sehr viel ansteckenderen Virus-Varianten auch in Deutschland gewarnt. “Wir wissen, dass die Gefahr der Mutationen uns die Erfolge wieder kaputt machen kann”, sagte Merkel.

Das zuständige Bundesinnenministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Österreich hat in dieser Woche interne Grenzkontrollen beschlossen, um einen alarmierenden Anstieg der Infektionen durch eine impfstoffresistente Coronavirus-Mutation zu verlangsamen. Menschen in Tirol werden verpflichtend getestet, wenn sie das Bundesland verlassen wollen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

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