Ryanair-Chef macht sich in einer Powerpoint-Präsentation über die Lufthansa lustig

Business Insider Deutschland

Michael O’Leary fällt auf unter seinen Kollegen in der Luftfahrtbranche. Der Ryanair-Chef trägt kaum Krawatten, seine Kleidung ist bunt und auch sonst verhält er sich eher weniger wie ein klassischer Topmanager.

Seine Ideen sind oftmals verrückt und sorgen immer wieder für Schlagzeilen. So wollte er bereits die Co-Piloten abschaffen — mit der Begründung, der Autopilot fliege ohnehin das Flugzeug. Er schlug Gratis-Tickets vor, Stehplätze für die Passagiere und eine Toilettengebühr an Bord. Beleidigungen wie „verdammte Idioten“ kommen ihm in Gesprächen locker über die Lippen.

Besonders in Rage bringt den Ryanair-Chef derzeit, dass Lufthansa wohl große Teile von Air Berlin übernehmen wird. Bei einer Pressekonferenz in Berlin bezeichnete er den Vorgang als „offensichtlichen Komplott“, wie die „Welt“ berichtet. Mithilfe der deutschen Regierung entstehe da ein „Monster“. Seine Worte waren es allerdings nicht, die diesmal Aufsehen erregten: Er hatte für den Medientermin in der deutschen Hauptstadt bitterböse Powerpoint-Folien vorbereiten lassen.

Folie aus der Ryanair-Präsentation

Zuerst nahm sich O'Leary Lufthansa-Chef Carsten Spohr vor. Seinen Kopf montierte er auf die Figur Gru aus dem Film „Ich – Einfach unverbesserlich“. Damit verglich er Spohr mit dem Filmbösewicht Gru, der meist mit fiesen Techniken wertvolle Dinge stiehlt. An der Hand hält er ein Minion, einen von Grus Helfern, die nur ein Ziel haben: dem schrecklichsten Schurken der Geschichte zu dienen. Der Kopf von Ex-Lufthansa-Manager und Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann sitzt auf dem gelben Minion-Körper. Die Botschaft ist eindeutig: „Minion Winkelman“, so O’Leary, sei Teil des Komplotts zwischen Lufthansa und Bundesregierung zur Übernahme von Air Berlin.

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