RWE: Hohe Erwartungen - Großaktionär rechnet mit Geldsegen

Maximilian Völkl
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RWE: Übernahmen im Visier – Kohle-Ausstieg als Chance

Die Aktionäre mussten bei RWE in den vergangenen zwei Jahren auf eine Dividende verzichten. Vor allem für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die die lukrativen Ausschüttungen in ihrem Budget mit einplanen, war das nicht erfreulich. Künftig ist aber wieder mit Geld vom Versorger zu rechnen.

Im kommenden Jahr will RWE 59 Cent je Aktie als reguläre Dividende zahlen. Hinzu kommt eine Sonderausschüttung von einem Euro je Aktie wegen der milliardenschweren Rückerstattung der Brennelementesteuer. Die Dortmunder Stadtwerke, die sind mit einer Beteiligung von 4,1 Prozent der größte kommunale Einzelaktionär sind, rechnen künftig mit weiter steigenden Dividenden. Das geht aus dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke für 2018 bis 2022 hervor.

„Am Ende der Mittelfristplanung haben wir knapp einen Euro je RWE-Aktie vorgesehen“, so Guntram Pehlke, der Chef der Dortmunder Stadtwerke DSW21 zur Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. „Das soll eine Orientierung sein.“ Für 2019 wird eine Steigerung der regulären Dividende auf 60 Cent je Aktie erwartet.

Dabeibleiben

RWE ist wieder in der Spur. Die Hoffnung auf steigende Strompreise und einen möglichen Kapazitätsmarkt in Deutschland hat die Aktie in diesem Jahr angetrieben. Der Konzern positioniert sich in der neuen Energiewelt als Garant für Versorgungssicherheit. Anleger bleiben dabei, beachten aber nach wie vor den Stoppkurs bei 18,00 Euro.