Russlands Altstars kommen in Schwung: "Noch Sprit im Tank"

Russlands Altstars kommen in Schwung: "Noch Sprit im Tank"

Russlands Eishockey-Altstar Ilja Kowaltschuk kommt bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang in Schwung - und die "rote Maschine" auf Touren. Der frühere NHL-Toptorjäger erzielte beim 4:0 gegen die USA zum Vorrundenabschluss seine Turniertreffer drei und vier und versprach für die nächsten Spiele mehr. "Ich habe noch Sprit im Tank", sagte der 34-Jährige, "ich hoffe, ich kann noch ein paar Tore schießen."
Mit Kowaltschuk und dem fünf Jahre älteren Pawel Dazjuk als Führungsspieler hat sich der Rekordweltmeister nach dem 2:3-Fehlstart gegen die Slowakei eindrucksvoll in die Favoritenrolle gespielt. Acht Tore gegen das Überraschungsteam Slowenien, vier gegen die USA, als Gruppensieger direkt für das Viertelfinale qualifiziert - die "Olympischen Athleten aus Russland" haben die erste Etappe ihrer Gold-Mission überzeugend abgeschlossen.
Am Mittwoch soll in der Runde der letzten Acht der nächste Schritt folgen - und am Ende der Triumph stehen, den die russischen NHL-Stars um Torjäger Alexander Owetschkin nie erreicht haben: Olympia-Gold. Als die Sbornaja zum letzten Mal bei Olympischen Spielen das ultimative Ziel erreichte, spielte sie wie jetzt in Pyeongchang im Zeichen der fünf Ringe: 1992 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als "Vereintes Team". Diesmal tritt sie wegen des Staatsdopings in Sotschi vor vier Jahren in neutralen Trikots unter der Olympia-Flagge an.