Russland verteilt Medaillen, Selenskyj fordert mehr Waffen vom Westen

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von einer staatlichen "Preisverleihung für Soldaten, die Heldentum gezeigt" hätten, veröffentlicht, im Verlauf dessen, was die russische Regierung eine „besondere militärische Operation“ nennt. Die Zeremonie fand an der Front in der Region Luhansk statt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing unterdessen den Präsidenten des französischen Senats, Gerard Larcher, in Kiew. Selenskyj forderte erneut mehr Waffen: "An nur einem Tag hat Russland Mykolajiw, Charkiw und Saporischschja angegriffen. Und zwar gezielt Wohnviertel, Zivilisten. Es gibt Opfer – Tote, Verletzte. Die brutalen Angriffe der Russen im Donbas hören keinen einzigen Tag auf - Slowjansk, Bachmut, Avdiyivka. Diese terroristischen Aktivitäten können wirklich nur mit modernen und mächtigen Waffen gestoppt werden."

Die prorussischen Separatisten warfen ihrerseits der ukrainischen Armee Angriffe vor. Berichte aus den Kampfgebieten lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen.

Die USA - als eines der wichtigsten Geberländer - sagte der Ukraine weitere humanitäre Unterstützung zu. US-Außenminister Antony Blinken kündigte nach dem Außenministertreffen in Bali an, Washington werde umgerechnet fast 361 Millionen Euro an zusätzlicher humanitärer Hilfe bereitstellen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.