In Russland gehen gerade mysteriöse Bombendrohungen ein — sie könnten Teil eines Plans von Putin sein

Christoph Damm
Putin

Die Experten rätseln und sind sich uneins. Eine unheimliche Serie an Bombendrohungen zieht durch Russland. Los ging es am vergangenen Sonntag in Sibieren. Ein anonymer Anrufer warnte vor einem Sprengsatz im Rathaus der Millionenstadt Omsk. Gefunden wurde aber nichts. Das gleiche Bild in Hotels, Schulen, Kinos und weiteren Behörden der Stadt.

Insgesamt sind sogar bereits 30 Städte von den mysteriösen Drohungen betroffen. Jedes Mal melde sich eine Roboterstimme per Telefon, berichtet die „Welt“. Zig tausend Menschen wurden im Zuge dessen bisher evakuiert. Selbst der Rote Platz in Moskau war betroffen.

Fernsehen verschweigt die Drohungen

Doch der Aufschrei im Land ist nicht laut — im Gegenteil: Das staatliche Fernsehen verschweigt die Vorfälle sogar. Auch deshalb gehen einige Experten davon aus, dass die Aktion von ganz oben gesteuert ist — von Präsident Wladimir Putin. Sie vermuten eine geheime, staatliche Zivilschutzübung, schreibt das Blatt. 

Dazu passt, dass am Mittwoch eine große Übung namens „Zapad“ startete, die von Russland und Weißrussland durchgeführt wird. Über 12.000 Soldaten seien nach offiziellen Angaben daran beteiligt — Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) rechnet sogar mit rund 100.000.

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