Rundumschlag: Oliver Kalkofe über deutsches TV

Rundumschlag: Oliver Kalkofe über deutsches TV

Oliver Kalkofe ist bekannt dafür, Filme zu kritisieren. Zur Freude seiner Fans macht er das regelmäßig zusammen mit Peter Rütten in der satirischen Filmreihe "SchleFaZ", was abgekürzt für "Die schlechtesten Filme aller Zeiten" steht. In der "Bild am Sonntag" gab er nun seine Meinung zum deutschen TV kund – und das kommt darin auch nicht ganz so gut weg.

Oliver Kalkofe ist der Ansicht, dass das deutsche TV im internationalen Vergleich noch Luft nach oben hat. "Es gibt gute und schlechte Tatorte, das war schon immer so. Aber ich möchte nicht ständig nur Krimis sehen", wird der 51-Jährige von dem Blatt zitiert. "Wenn man sich anschaut, was an Serien und Spielfilmen international auf dem Markt passiert, ist das großartig. Nur in Deutschland hinken wir Jahre hinterher. Selbst in Norwegen, Schweden und Dänemark produzieren sie Knaller-Sachen, die nicht nur Krimis sind."

Auch bei den Shows gebe es Verbesserungspotenzial. "Ich finde es traurig, dass es heute kaum noch neue große Shows gibt. Besonders schlimm ist es bei RTL. Die haben drei Formate, die seit Jahren laufen. Das interessiert mich nicht, weil es eh immer das Gleiche ist", bedauert Kalkofe. Doch es gebe auch Lichtblicke: Joko und Klaas. Denn: "Die wollen noch wirklich was Neues machen."

Und was sagt Oliver Kalkofe zu den Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Sender? Die müssten sich eigentlich  "eine Eselsmütze aufsetzen und sich schämen. Und vor den Hauptnachrichten bei den Zuschauern entschuldigen. 'Wir bekommen zwar Ihr Geld, aber wir können es nicht besser, tut uns leid.'"