Rummenigge: "Rolle rückwärts" bei Heynckes

Martin van de Flierdt, Sina Götz, Martin Volkmar, Stefan Kumberger
Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sprach am Dienstagvormittag über den Stand der Trainersuche beim FC Bayern

Beim FC Bayern ist die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Erfolgstrainer Jupp Heynckes über den Sommer hinaus quicklebendig - zumindest möchte der Rekordmeister in der Öffentlichkeit weiterhin diesen Anschein erwecken.

"Jupp Heynckes hat ja letzte Woche eine Rolle rückwärts gemacht", erklärte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug der Münchner zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Besiktas Istanbul (alle Infos am Mittwoch ab 18 Uhr im LIVETICKER und ab 21.45 Uhr im Fantalk im TV auf SPORT1). 

"Jetzt warten wir aber in aller Ruhe ab. Wir haben da überhaupt keinen Stress. Wir sind glücklich, wie wir im Moment da stehen in der Bundesliga, in der Champions League und im DFB Pokal." Jetzt gehe es in die entscheidende Phase, das letzte Viertel der Saison.

"Wir wollen versuchen mitzunehmen, was mitzunehmen ist mit Jupp Heynckes und dann dürfen wir weitersehen."

Heynckes' Aussage hat Rummenigge "nicht überrascht"

Von Heynckes' Äußerung am Freitag, er habe nie erklärt, im Sommer seine Trainerlaufbahn beenden zu wollen "bin ich nicht überrascht", meinte Rummenigge.


Die öffentliche Charme-Offensive, die den Trainer zum Bleiben bewegen soll, wollen Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß aber herunterfahren. Es sei ja bekannt, dass das Verhältnis der beiden zu Heynckes "sehr, sehr gut" sei.

"Wir wollen gar nicht mehr über Jupp Heynckes sprechen. Das nervt ihn", sagte Rummenigge. "Er hat durchaus ein paarmal auch den Eindruck übermittelt, dass es ihm nicht gefallen hat, wenn Uli oder ich auch in der Öffentlichkeit etwas gesagt haben. Sagen wir mal nichts."


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