Rummenigge: Das rät er Thuram nach Spuck-Skandal

SPORT1
·Lesedauer: 1 Min.

Marcus Thuram hat sich beim Bundesligaspiel von Borussia Mönchengladbach gegen die TSG Hoffenheim einen schweren Aussetzer geleistet. Aus kürzester Distanz spuckte der französische Angreifer der Fohlen seinem Gegenspieler Stefan Posch ins Gesicht.

Ein absolutes "No-Go", wie Karl-Heinz Rummenigge im CHECK24-Doppelpass bei SPORT1 befand. "Ich glaube, der hat sich selbst erschrocken. Dem ist irgendwas passiert in dem Moment. Dann hat er sich selbst erschrocken. Er ist ja auch sofort vom Platz gegangen. Und als er ging, hat er kapiert: 'ich habe einen groben, groben Unfug gemacht'."

Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern hatte für den 23-Jährigen aber auch einen Ratschlag parat: "Ich glaube, er wäre gut beraten zumindest eine Spende für einen karitativen Zweck machen. Er hat dem Verein image-mäßig extrem geschadet und das weiß er auch." Gladbach versuche als Klub nun natürlich Schadensbegrenzung zu betreiben.

Thuram selbst hatte sich via Twitter zuvor bei Posch, aber auch Mit- und Gegenspielern für die Aktion entschuldigt. An dem Urteil in der Doppelpass-Runde änderte das aber nichts. Vor allem SPORT1-Experte Marcel Reif ging mit Thuram hart ins Gericht.

"Ich weiß nicht, was man dazu sagen soll. Im Zusammenspiel von Menschen auf diesem Planeten, das kannst du doch gar nicht in deinem Spektrum haben", sagte der langjährige TV-Kommentator und Journalist. Er wolle auch gar nicht erst darüber nachdenken, wo Thuram die Motivation für einen solchen Aussetzer her gehabt haben könnte. "Irre, das ist so abartig. Ich würde den ungern nochmal irgendwo sehen."

Die Sperre könne gar nicht lang genug sein: "Ich bräuchte ihn gar nicht mehr."