Rummenigge kandidiert nicht mehr für ECA-Vorsitz

SID
Rummenigge glaubt an Bayern-Erfolg in Paris

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wird nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden der Europäischen Klub-Vereinigung ECA kandidieren. Das teilte der Rekordmeister am Donnerstag mit. "Ich denke, dass nach intensiven, guten und ergebnisreichen Jahren der Moment gekommen ist, die Verantwortung weiterzureichen", sagte Rummenigge: "Ich habe immer die Meinung vertreten, dass Ämter immer nur auf Zeit vergeben werden, mein Rückzug jetzt soll auch zum Ausdruck bringen, dass ich es damit ernst meine."
Sein Nachfolger wird bei den nächsten Vorstandswahlen am 5. September in Genf bestimmt. Rummenigge war seit der Gründung der Organisation im Januar 2008 Vorstandsvorsitzender und wurde seitdem dreimal in seinem Amt bestätigt. Die ECA zählt mittlerweile 220 Mitgliedsvereine. 
Die ECA hat zwei Plätze im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und hat in der Vergangenheit unter anderem Kompensationszahlungen an die Klubs für die Teilnahme der Spieler an WM- und EM-Turnieren durchgesetzt. Zudem hatte sich Rummenigge als Kopf der ECA bis zuletzt - wenn auch erfolglos - gegen eine Aufblähung der Weltmeisterschaft auf 48 Länder ausgesprochen.