Rudern: Über Berlin nach Tokio: Braun rudert um seine Zukunft

Anton Braun (r.) bei der EM mit Felix Drahotta

Dortmund hat er hinter sich gelassen, den Achter damit vorerst auch. Anton Braun lebt wieder in Berlin, seiner Heimatstadt. "Das hatte ich immer so im Kopf und habe es auch so gemacht", sagt der 27-Jährige. Dortmund gefiel ihm als Wohnort nie sonderlich, doch wegen der Aussicht auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 im deutschen Vorzeigeboot, ließ sich der Ruderer auf einen Umzug ein.

Mit der Rückkehr nach Hause ist der Achter nun zunächst kein Thema mehr. Wer dort mitmachen will, muss die meiste Zeit am Stützpunkt in Dortmund verbringen. "Dazu verspüre ich jetzt nicht das Bedürfnis", sagt Braun.

Olympia in Rio als schwierige Erfahrung

Wohin er will, dass weiß Anton Braun, die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind das Ziel, das er anpeilt. Den Weg dorthin, den kennt er allerdings noch nicht. Seit gut einem Jahr ist viel durcheinandergeraten bei ihm. Obwohl er einer der physisch stärksten Ruderer des Landes ist, wurde er vor Olympia in Rio aus dem Achter ausgebootet.

"Das war ein ganz schöner Schlag ins Gesicht", erzählt er. Eine Woche lang zog er sich zurück, viele dachten, er würde seine Karriere beenden. Doch nach vielen Gesprächen mit Freunden und Familie "war die Sache abgehakt, ich war wieder motiviert". Wobei der 12. Platz in Rio im Vierer ohne Steuermann noch einmal schwer zu verdauen war, während der Achter die Silbermedaille errang.

Beim Weltcup in Luzern unter den Erwartungen

Für diese Saison hat Braun auf den Zweier ohne gesetzt, doch sein Partner Felix Drahot...

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