RTL-Publikum genervt von Pannen-Übertragung des Europa-League-Finals

TV-Kommentator Marco Hageman entschuldigte sich für eine Verzögerung des Tons. (Bild: 2016 Getty Images/Christian Augustin)
TV-Kommentator Marco Hageman entschuldigte sich für eine Verzögerung des Tons. (Bild: 2016 Getty Images/Christian Augustin)

Enttäuschung bei vielen Fußball-Fans: Beim Livestream zum Finalspiel in der Europa League zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Ranger hatte RTL mit Pannen zu kämpfen. Kommentator Marco Hagemann bat um Entschuldigung. Freuen darf man sich in Köln über die Einschaltquoten.

RTL zeigte die möglicherweise lauteste Finalpartie der vergangenen Jahre am Mittwochabend live im Free-TV und per Stream bei RTL+. Bei der Übertragung des Europa-League-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers via Stream kam es jedoch zeitweise zu Übertragungsproblemen - sehr zum Leidwesen vieler Fans, die sich in den sozialen Medien unter anderem über eine Verzögerung des Tons beschwerten.

"Fußball mit asynchronem Kommentar ist echt schwierig", schrieb etwa der Profi Uwe Hünemeier vom SC Paderborn auf Twitter. Ein anderer Zuschauer fand: "RTL macht einen so schlechten Job bei dieser Übertragung, Katastrophe." Ein weiterer Fußballfan forderte sogar, dem Kölner Sender die Ausstrahlungsrechte zu entziehen: "Gerade ist eine gute Gelegenheit um es wieder anzusprechen: Bitte nehmt RTL die Rechte für die Europa- und Conference League weg."

9 Millionen Fans verfolgten das Finale im TV

Erst eine halbe Stunde nach Anpfiff gelang es RTL, das Problem zu beheben. Im Livestream bei RTL+ sollte es bereits ab 19.45 Uhr losgehen - im deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Stattdessen bekamen viele Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst allerdings nur ein schwarzes Standbild zu sehen. Später entschuldigte sich Kommentator Marco Hagemann für die Asynchronität von Bild und Ton.

Vom Ärger um die Technikpannen abgesehen, ist die Final-Übretragung für RTL ein voller Erfolg. Im linearen TV verfolgten durchschnittlich 8,99 Millionen Fans den Sieg der Frankfurter Eintracht im Elfmeterschießen. Der Marktanteil lag bei überragenden 39,5 Prozent. Am Donnerstagabend berichtet der in einer umfangreichen Sonderprogrammierung live ab 18 Uhr vom Emfpang der siegreichen Mannschaft am Frankfurter Flughafen anschließenden Siegesfeier am Frankfurter Römer - und zwar im Live-Stream auf RTL+, der diesmal hoffentlich pannefrei läuft. Der Nachrichtensender n-tv schaltet zudem ab 20 Uhr in die Main-Metropole. Bei RTL ist um 20.15 das 15-minütige Live-Special "Rückkehr der Euro-Adler" geplant.

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