Royals: So wird dem Herzog von Edinburgh gedacht

·Lesedauer: 6 Min.

Einen Tag nach seinem Tod gedenkt man Prinz Philip traditionell mit insgesamt 41 Salutschüssen.

Das 104. Regiment Royal Artillery feuert Salutschüsse zu Ehren des verstorbenen Prinz Philips vor Cardiff Castle in Wales ab.
Das 104. Regiment Royal Artillery feuert Salutschüsse zu Ehren des verstorbenen Prinz Philips vor Cardiff Castle in Wales ab.

News über die Royals im GALA-Ticker

10. April

41 Salutschüsse für Prinz Philip

Eine Nation in Trauer: Einen Tag nach dem Tod von Prinz Philip, †99, scheint das Leben in Großbritannien stillzustehen. Mit Salutschüssen wird dem verstorbenen Ehemann von Queen Elizabeth, 94, am Samstag, 10. April 2021, Tribut gezollt. Aber nicht nur in London gedenkt man dem Herzog. 41 Schüsse werden ab 13 Uhr über einen Zeitraum von 40 Minuten in Edinburgh, Belfast, Cardiff und Gibraltar sowie von Kriegsschiffen der Royal Navy auf See abgefeuert. Übrigens: Aus denselben Kanonen wurde sowohl zur Hochzeit der Königin und des Herzogs im Jahr 1947 sowie zu Queen Elizabeths Krönung im Jahr 1953 gefeuert.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Doch warum wird der Herzog von Edinburgh mit 41 Salutschüssen geehrt, immerhin gelten 21 Schüsse als höchste Ehrung in Großbritannien. Im Falle besonderer Anlässe kommen allerdings weitere 20 hinzu.

Am Freitag, 9. April 2021, wurde der Tod von Prinz Philip bekanntgegeben. Er starb nur zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag auf Schloss Windsor. Seitdem hängen die Flaggen an allen Regierungsgebäuden auf halbmast. Die Glocken von Westminster Abbey läuteten bereits am Todestag 99 Mal. Hier hatten sich Queen Elizabeth und Prinz Philip 1947 das Jawort gegeben.

The Kings Troop Royal Horse Artillery feuert die Salutschüsse einen Tag nach Prinz Philips Tod in London ab. 
The Kings Troop Royal Horse Artillery feuert die Salutschüsse einen Tag nach Prinz Philips Tod in London ab.

9. April

Mitgefühl für Herzogin Meghan und Prinz Harry

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, haben England und das Königshaus im Frühjahr 2020 verlassen, um ein selbstbestimmteres Leben führen zu können – und vor allem eines ohne die Dauerbeobachtung der britischen Presse. Zumindest der Plan mit den Medien ist nicht aufgegangen: Das Paar ist Dauerbrenner in den Schlagzeilen. Eine, die kürzlich für viel Wirbel sorgte, war jene über das wahre Hochzeitsdatum von Harry und Meghan: Ist es der 19. Mai 2018, wie man bisher annahm, oder der 16. Mai 2018, wie die Herzogin von Sussex im Oprah-Interview behauptete?

Nach Tagen der Aufregung und Verwirrung stellte sich heraus: Der Hochzeitstag ist und bleibt der 19. Mai 2018. Auch Justin Welby, 65, der Erzbischof von Canterbury, hat zu Aufklärung beitragen können: Er hat Prinz Harry und Herzogin Meghan auf Schloss Windsor getraut.

In einem neuen Interview mit der "Financial Times" wird der Geistliche erneut auf Prinz Harry angesprochen – und zieht einen Vergleich zwischen dessen Leben und dem Leben eines Gefängnisinsassen. "Es ist ein Leben ohne Bewährung, nicht wahr? Wenn Sie zurück in die 1930er Jahre gehen, Edward VIII. – er war immer noch ein Promi und wurde überall hin verfolgt, sobald er abgedankt war. Wir erwarten, dass sie [die Royals] übermenschlich sind", zeigt der Erzbischof Empathie mit Prinz Harry und auch Herzogin Meghan.

8. April 2021

Prinz Harrys "Invictus Games" steigen in Den Haag

Wegen der Coronapandemie musste die neue Auflage von Prinz Harrys, 36, Sportwettbewerb "Invictus Games" zweimal verschoben werden. Eigentlich hätte das Event im Mai 2020 stattfinden sollen. Jetzt gibt es ein neues Datum: 16. bis 22. April 2022. Das gibt die Stiftung "We are Invictus" per Pressemitteilung bekannt. Bei jedem der Spiele in den vergangenen sieben Jahren ist Harry persönlich anwesend gewesen. 2017, in Toronto, brachte er sogar Herzogin Meghan, 39, mit. Es war der erste öffentliche Auftritt des Paares.

Ob Prinz Harry schon vorher einen Abstecher in seine alte Heimat England machen wird? Möglich. Am 1. Juli 2021 – an diesem Tag wäre Prinzessin Diana 60 Jahre alt geworden – soll eine Statue der Prinzessin im Garten des Kensington Palastes enthüllt werden. Diesen Plan gibt es schon länger und Prinz Harry und Prinz William, 38, hatten dafür extra einen Arbeitsausschuss gegründet. Eigentlich hätten die Brüder bei dem Festakt Seite an Seite auftreten sollen. Ob der Plan wegen Corona und der internen Spannungen in der Königsfamilie umgesetzt wird, wird sich zeigen.Herzogin Meghan: Peinlicher Vorfall mit Ex-Agentin Gina Nelthorpe-Cowne

7. April 2021

Prinzessin Alexandra wird vermisst

Die britische Zeitung "The Mirror" wundert sich: Prinzessin Alexandra, 84, die Cousine von Queen Elizabeth, 94, hat seit acht Monaten keinen Termin mehr wahrgenommen. Dies bedeutet, dass die Anzahl der arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie seit November 2019 von 15 auf elf geschrumpft ist. Prinz Andrew, 61, war der Erste, der der Queen abhanden kam: Wegen seinen kontroversen Aussagen zu Jeffrey Epstein, †66, und seiner angeblichen Verwicklung in dessen Machenschaften trat er vorerst von seinen Aufgaben zurück. Im Januar 2020 erklärten Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, den Megxit.Prinz Diana: Am Tag der Scheidung von Prinz Charles schrieb sie einen rührenden Brief

Warum sich Prinzessin Alexandra seit ihrem letzten Termin am 30. Juli 2020 zurückgezogen hat, ist nicht bekannt. Liegt es an ihrem Alter? Die 84-jährige hatte laut "The Mirror" in der Vergangenheit einige gesundheitliche Probleme. Der Palast will sich dazu nicht äußern. Ein Insider erklärt jedoch, dass es der Cousine der Queen gut gehe und sie auch nicht "heimlich" in den Ruhestand getreten sei.

Des Rätsels Lösung könnte folgende sein: Laut Freunden hat Prinzessin Alexandra während des Corona-Lockdowns Videobotschaften für eine kleine Anzahl von Wohltätigkeitsorganisationen aufgenommen. Im Gegensatz zu Video-Telefonanrufen und Präsenzauftritten werden aufgezeichnete Nachrichten jedoch nicht als royale Termine gezählt. Sicher hätten sich Fans dennoch gefreut, in den letzten acht Monaten ein Lebenszeichen von der Prinzessin auf dem Twitter-Account der Royal Family zu sehen.

6. April 2021

Queen Elizabeth: Dieses Ostergeschenk machten ihr die Cambridge-Kinder

Prinz George, 7, Prinzessin Charlotte, 5, und Prinz Louis, 2, überraschten Queen Elizabeth, 94, und Prinz Philip, 99, mit personalisierten Ostereiern, die sie selbst hergestellt und dekoriert haben, verrät eine Quelle "Us Weekly". Und nicht nur das: Mit der Hilfe ihrer Mutter Herzogin Catherine, 39, backten sie einen mit Mini-Cadbury-Eiern bedeckten Schokoladenkuchen. Ein "Cadbury Creme Egg" ist ein schokoladenähnliches Konfekt, das vom britischen Chocolatier "Cadbury" stammt.

Die Herzogin von Cambridge und Prinz William, 38, organisierten ihrerseits am Ostersonntag eine Ostereier-Suche für die Kleinen. "Sie erlauben George, Charlotte und Louis nicht, jeden Tag Schokolade und Süßigkeiten zu essen, also war es ein wahrer Genuss", erklärt der Insider.

5. April 2021

Prinz William leidet unter der Abwesenheit von Prinz Harry

Duncan Larcombe, Journalist und Verfasser des Buches "Prince Harry: The Inside Story", erklärt, dass die Spannungen zwischen den Brüdern für Prinz William, 38, immer schmerzhafter werden. "Es besteht kein Zweifel, dass dies eines der schwierigsten Dinge ist, die William durchgemacht hat, das Schwerste seit dem Tod seiner Mutter", sagt er zum britischen "OK! Magazine". "Er fühlt sich, als habe er seinen Bruder und seinen besten Freund verloren."

Ähnliches berichtet ein Insider der stets gut informierten britischen Zeitung "The Times". Über Prinz William sagt er: "Nachdem er die Wut über die Ereignisse überwunden hatte, blieb er zurück. Ohne seinen Bruder." Ein harter Schlag, hätten die beiden doch zuvor alles geteilt: ihr Leben, ein Büro, eine Stiftung und viel Spaß entlang des Weges. "Er wird das für immer vermissen", ist sich der Informant über Prinz William sicher.

Ein anderer Freund berichtet "Times", dass William zwar immer noch sehr verärgert sei, aber "absolut darauf bedacht ist, dass seine und Harrys Beziehung mit der Zeit heilen wird". Das wird aber Zeit brauchen, wie es aussieht. Zuletzt hatte Gayle King, 66, eine Vertraute von Prinz Harry und Herzogin Meghan, 39, berichtet, Gespräche zwischen Harry und seiner Familie – hierbei werden Prinz William und Prinz Charles explizit genannt – seien "unproduktiv" verlaufen.

Verwendete Quellen: ok.co.uk, thetime.co.uk