Rassismus-Vorwürfe gegen die Royals: Prinz Charles bekommt Hilfe von unerwarteter Seite

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Gibt es Rassismus im britischen Königshaus? Einer, der sich zu den aktuellen Vorwürfen bislang nicht geäußert hat, ist Prinz Charles. Doch der erhält nun Rückendeckung von externer Stelle.

NEW TREDEGAR, WALES - JULY 04: Prince Charles, Prince of Wales at White Rose Primary School during a visit to Wales on July 4, 2019 in New Tredegar, Wales. (Photo by Mark Cuthbert/UK Press via Getty Images)
Nach den Rassismus-Vorwürfen gegen das britische Königshaus erhält Prinz Charles Rückendeckung von externer Seite (Bild: Mark Cuthbert/UK Press via Getty Images)

Eine der heftigsten Nachwehen des Interviews von Prinz Harry und Meghan ist der Rassismus-Vorwurf, der gegen den Palast im Raum steht. Als Reaktion darauf kam bisher ein kurzes Statement seitens der Queen und eine knappe Antwort von Prinz William auf die Frage eines Reporters

Lautes Schweigen hingehen von anderen Mitgliedern des Königshauses, einschließlich von Harrys Vater Prinz Charles. Dieser steht besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit, seit Meghan Oprah Winfrey in dem Interview erzählte, vor der Geburt ihres Sohnes Archie habe es seitens eines wichtigen Mitglieds des Königshauses "Sorgen und Gespräche" darüber gegeben, "wie dunkel seine Haut sein mag, wenn er geboren ist" und später klarstellte, dass dies weder von Queen Elizabeth noch Prinz Philip gesagt worden war. 

Gospel-Chor der Royal Wedding verteidigt Charles

Bei vielen Zuschauern fiel der Verdacht also schnell auf Charles, der nun jedoch Rückendeckung von überraschender Seite erhält. Der Kingdom’s Choir, der bei der Hochzeit von Harry und Meghan gesungen hatte, meldet sich nun via des Klatschportals "TMZ" zu Wort. 

Oprah-Interview: So reagierten die Zuschauer

Karen Gibson, Gründerin und Dirigentin des Gospel-Chors, der aus dunkelhäutigen Sängern besteht, sagte dem Magazin, dass es Charles gewesen war, der sie persönlich eingeladen hatte - eine Einladung, die Gibson als "aufrichtig" empfand. 

Nach dem Auftritt habe Charles dem Chor zudem für den vollen Erfolg bei ihrem Auftritt gratuliert. Jede Interaktion zwischen dem Thronfolger und den Sängern sei freundlich gewesen, weswegen sie sich nicht vorstellen könne, dass Charles eine rassistische Bemerkung über seinen ungeborenen Enkel machen würde. 

Prinz William, der ebenfalls ins Kreuzfeuer der sozialen Medien geraten ist, hat einem Reporter seinerseits versichert: "Wir sind keine rassistische Familie." Bis die Wogen geglättet sind, wird es wohl noch etwas mehr Zeit und Mühen der Royals brauchen. 

Williams komplette Interaktion mit dem Reporter seht ihr im Video: