Royal Dutch Shell: Es geht runter – na und!

Thorsten Küfner
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Royal Dutch Shell, Daimler, VW & Co kooperieren beim Aufbau von Ladestationen

Die Aktie des britisch-niederländischen Energieriesen Royal Dutch Shell notiert im frühen Handel deutlich schwächer. Dies ist allerdings kein Grund, der den Anteilseignern Sorgen bereiten sollte – im Gegenteil. Auch der jüngste Kursrückgang beim Ölpreis sollte Anleger nicht weiter beunruhigen.

So war eine Korrektur nach dem starken Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Wochen überfällig und ist aus charttechnischer Sicht auch durchaus gesund. Wie angesichts der jüngsten Preisentwicklung eigentlich zu erwarten war, haben in den USA einige Energiefirmen das höhere Preisniveau dazu genutzt, ihre Fracking-Aktivitäten hochzufahren. Dies wiederum dürfte den Ölpreis vorerst etwas deckeln. Eine scharfe Korrektur ist aber nicht zu erwarten. Dies macht es Firmen mit günstigen Kostenstrukturen wie etwa Royal Dutch Shell, BP oder Total leicht, weiterhin Milliardengewinne zu scheffeln (siehe unter: Royal Dutch Shell: Selbst bei Ölpreisen von 40 Dollar profitabel).

Dividendenabschlag
Der Hauptgrund für die heutigen Kursverluste bei Shell ist indes der Dividendenabschlag in Höhe von 0,47 Dollar. Dies ist die Ausschüttung für das dritte Quartal. Die Auszahlung soll am 20. Dezember erfolgen.


Aktie bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Kaufempfehlung für die Aktien von Royal Dutch Shell fest. Das Investment sollte mit einem Stoppkurs bei 21,50 Euro abgesichert werden.

Bei welchen Aktien sich gerade jetzt der Einstieg lohnt, erfahren Sie in der neuen Ausgabe 47/2017 des AKTIONÄR.