Royal Dutch Shell und BP: Deshalb geht es bergab

Thorsten Küfner
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Royal Dutch Shell und BP: Deshalb geht es bergab

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der letzten Woche um weitere 6,5 Millionen Barrel gesunken und damit stärker als von den Marktteilnehmern erwartet. Daher legt der Ölpreis erneut zu und steht vor einem weiteren Kaufsignal. Dennoch notieren die Aktien von Shell und BP deutlich tiefer. Was ist der Grund hierfür?

Es ist ganz einfach: Beide Titel werden heute ex-Dividende gehandelt. Bei Royal Dutch Shell beträgt der Dividendenabschlag 0,47 Dollar (umgerechnet 0,40 Euro). Bei BP sind es 0,10 Dollar (umgerechnet 0,085 Euro). Bis die stattlichen Quartalsdividenden auf dem Konto der Anteilseigner landen, müssen sich diese allerdings noch etwas gedulden. Bei Shell erfolgt die Ausschüttung Bloomberg zufolge am 18. September, bei BP am 22. September.

Attraktiver als Festgeld
Da sich Chartbild und Sentiment beim Ölpreis weiter verbessern, bleiben die beiden Dividendenperlen nach wie vor attraktiv, zumal Shell und BP auch gezeigt haben, dass sie ihre Aktionäre auch noch zu deutlich niedrigeren Ölpreisen mit satten Dividenden verwöhnen können. Shell bleibt im Hinblick auf die Dividendensicherheit aufgrund der stolzen Historie (keine Senkung seit 1945) der Favorit im Sektor (Stopp: 20,50 Euro).

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