ROUNDUP/Aktien New York: Techwerte erholen sich - Dow leicht im Minus

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NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben sich am Dienstag die konjunktursensiblen Technologiewerte etwas von ihren zu Wochenbeginn erlittenen Verlusten erholt. Anleger setzten darauf, dass die Lockerungen der Corona-Beschränkungen das globale Wirtschaftswachstum antreiben werden. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> aber weitete seine Vortagesverluste etwas aus. Hier drückten weiterhin regionale Coronavirus-Ausbrüche in Asien sowie Kursverluste bei den Aktien von Chevron <US1667641005> auf die Stimmung.

Der Dow gab um 0,14 Prozent auf 34 279,36 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> hingegen ging es minimal nach oben auf 4166,53 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> stieg um 0,57 Prozent auf 13 388,61 Punkte.

Optimismus verbreitete derweil Walmart <US9311421039>. Der größte US-Einzelhändler hob seine Jahresziele nach einem starken ersten Quartal an. Im Heimatmarkt profitierte das Unternehmen stark von den billionenschweren staatlichen Hilfsprogrammen zur Bewältigung der Corona-Krise, die die Konsumausgaben kräftig anschoben. Die Aktien gewannen an der Dow-Spitze rund zwei Prozent.

Am Index-Ende verloren die Papiere von Chevron mehr als drei Prozent. Der Starinvestor Warren Buffett hatte seine Beteiligung an dem Ölkonzern um die Hälfte reduziert.

Die internationale Medienbranche bleibt nach zwei großen Deals offenbar weiter in Bewegung. Laut Presseberichten soll der weltgrößte Online-Händler Amazon <US0231351067> an den Metro-Goldwyn-Mayer Filmstudios interessiert sein. Damit könnte Amazon seinen Streaming-Dienst Prime Video im zunehmend harten Wettbewerb stärken. Die Anteilscheine von Amazon gewannen rund ein Prozent.

Erst Anfang dieser Woche hatte die Konsolidierungswelle in der Branche dafür gesorgt, dass der US-Telekomriese AT&T <US00206R1023> seine Mediensparte Warner Media (CNN, HBO, Warner Bros.) mit dem Angebot des Rivalen Discovery <US25470F1049> zusammenlegen will, um das Streamingangebot zu stärken. In Europa wollen die französischen Fernsehfirmen M6 und TF1 zusammengehen.

Die Aktien von AT&T, die am Vortag nach anfänglichen Gewinnen letztlich fast drei Prozent eingebüßt hatten, verloren nun knapp fünf Prozent. AT&T gibt mit dem Deal weitgehend seine Ambitionen auf, ein großer Player im Mediengeschäft zu sein.