ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Anleger bleiben zuversichtlich

NEW YORK (dpa-AFX) -Die US-Aktienmärkte haben am Tag der Zwischenwahlen an den positiven Wochenauftakt angeknüpft. Der Dow Jones Industrial US2605661048 erklomm am Dienstag im Handelsverlauf den höchsten Stand seit zweieinhalb Monaten und schloss mit einem Plus von 1,02 Prozent bei 33 160,83 Punkten. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,56 Prozent auf 3828,11 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 legte um 0,75 Prozent auf 11 059,50 Punkte zu.

Im Mittelpunkt des Interesses standen die 'Midterm'-Wahlen in den USA. Dabei wird in der Mitte der Amtszeit von Präsident Joe Biden über die Mehrheitsverhältnisse in beiden Kongresskammern - dem Senat und dem Repräsentantenhaus - sowie über zahlreiche Gouverneursposten und andere wichtige Ämter entschieden. Bidens Demokraten droht der Verlust ihrer Mehrheit im Kongress, was den politischen Spielraum des Präsidenten in den kommenden zwei Jahren empfindlich einschränken würde. "Die Anleger kaufen im Vorfeld dessen, was sie für einen sicheren Sieg der Republikaner in beiden Kammern halten", bemerkte Zachary Hill, Leiter des Portfoliomanagements bei Horizon Investments.

Unter den Einzelwerten fielen vor allem Lyft US55087P1049, Take-Two Interactive US8740541094 und Tripadvisor US8969452015 mit heftigen Kursverlusten zwischen 14 und 23 Prozent auf. Beim Fahrdienstvermittler hagelte es Kurszielsenkungen von Analystenseite. Beim Touristikportal enttäuschte vor allem der schwache Quartalsausblick. Der Spielsoftware-Anbieter hatte seine Jahresziele gestutzt.

Die Papiere von Kohl's US5002551043 schnellten um 7,3 Prozent nach oben. Die Warenhauskette gab bekannt, dass Konzernchefin Michelle Gass mit Wirkung zum 2. Dezember zurücktreten wird. Zudem veröffentlichte Kohl's erste Indikationen für das dritte Quartal, die besser als vom Markt erwartet ausfielen.

Der Euro EU0009652759 hielt sich auch im US-Handel über der Parität zum Dollar. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,0081 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 0,9996 (Montag: 0,9993) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 1,0004 (1,0007) Euro gekostet.

Die Kurse von US-Staatsanleihen verbuchten Gewinne. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) stieg um 0,50 Prozent auf 110,19 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen fiel auf 4,14 Prozent.