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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax tritt weiter auf der Stelle

FRANKFURT (dpa-AFX) -Nach positivem Start ist dem Dax DE0008469008 am Rosenmontag schnell der Schwung ausgegangen. Nach dem Jahreshoch vor zwei Wochen bei 15 658 Punkten fehlt ihm ein klarer Trend. Nach der ersten Handelsstunde lag der deutsche Leitindex mit 0,1 Prozent im Plus bei 15 497 Punkten.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen stieg 0,2 Prozent auf 28 927 Punkte, der Eurozonen-Auswahlindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wie der Dax um 0,1 Prozent.

Insgesamt winkt den Anlegern ein ruhiger Wochenstart - weniger wegen der Rosenmontagsumzüge hierzulande, als wegen geschlossener US-Börsen am "President’s Day".

Beste Dax-Werte im frühen Handel sind Volkswagen DE0007664039 und Continental DE0005439004 mit gut einem Prozent Plus. Airbus NL0000235190 drehten dagegen nach einem weiteren Höchststand seit drei Jahren ins Minus. Ihr Jahresplus betrug am Morgen zwischenzeitlich gut 13 Prozent.

Deutliche Gewinnmitnahmen gab es auch bei Elmos DE0005677108 nach dem Rekordhoch vom Freitag und bei der Commerzbank DE000CBK1001 nach ihrem Hoch seit 2018. Daran änderte nichts, dass die Commerzbank mit dem Abschied des Gasherstellers Linde IE00BZ12WP82 aus dem Dax Ende des Monats in den Dax zurückkehrt. Der Schritt war erwartet worden.

Dagegen sprangen Gerresheimer DE000A0LD6E6 auf den höchsten Stand seit zwölf Monaten. Analyst Alexander Galitsa von Hauck & Aufhäuser sprach eine Kaufempfehlung für die Papiere des Verpackungsherstellers aus. Er lobte die Kombination aus einer moderaten Bewertung und einer mehrjährigen Neupositionierung und Optimierung.

Teamviewer DE000A2YN900 legten nach Kaufofferten von Investoren für den englischen Traditionsverein Manchester United zu. Sie könnten für Teamviewer laut Händlern die Chance auf einen Ausstieg aus dem teuren Sponsorenvertrag erhöhen. Scheich Jassim Bin Hamad Al Thani, Vorsitzender einer der größten Banken Katars, hatte am Freitag in einer Pressemitteilung ein Angebot für 100 Prozent des Manchester United Football Club bestätigt. Am Samstag folgte dann auch der britische Milliardär Sir Jim Ratcliffe mit seinem Petrochemie-Unternehmen Ineos. Die US-amerikanischen Besitzer des englischen Fußballvereins, die Familie Glazer, hatte im Vorjahr bekannt gegeben, dass sie offen für Angebote seien.