Rotes Kreuz testet Drohnen, um sich gegen Naturkatastrophen zu wappnen

Rotes Kreuz testet Drohnen, um sich gegen Naturkatastrophen zu wappnen

Die vergangenen Wochen haben gerade in den USA gezeigt, dass Naturkatastrophen jederzeit zuschlagen und verheerende Schäden anrichten können. Um den Opfern von Hurricanes und anderen Phänomenen schnell zu helfen, testet das Rote Kreuz jetzt hochmoderne Drohnen.

In Zusammenarbeit mit UPS sollen in den nächsten Wochen Drohnen in Louisiana oder Texas, also genau in den Gebieten, die von Hurricane Harvey und Irma verwüstet wurden, getestet werden. Die Versuche sollen Aufschluss darüber geben, wie die fliegende Technologie am besten eingesetzt werden kann, um frühzeitig die notwendige Hilfe zu organisieren. Verwendet werden laut "Mashable" die Drohnen des Herstellers CyPhy Works.

UPS Foundation-Präsident Eduardo Martinez sagte in einem Statement: "Bei solchen katastrophalen Verletzungen und Schäden, die durch diese Naturkatastrophen entsteht, zählt jede Minute. Es ist essenziell, dass öffentliche und private Organisationen zusammenarbeiten, um neue und innovative Lösungen zu finden, die Wiederaufbaumaßnahmen nach solchen Desastern unterstützen und verbessern."

Weiter heißt es: "Ein entscheidender Schritt, um Leben retten zu können und den Grundstein für weitere Hilfsmaßnahmen und den Wiederaufbau zu legen, ist die akkurate und schnelle Beurteilung der Schäden." Die Drohnen fliegen bis zu 120 Meter hoch und sind mit einer 30X Zoom Kamera ausgestattet. Dadurch lassen sich schnell die Häuser identifizieren, die zum Beispiel durch Fluten beschädigt wurden. Durch einen leistungsstarken Antrieb können die Drohnen mehrere Tage am Stück ohne Unterbrechungen eingesetzt werden. Das Rote Kreuz und seine Partner versprechen sich davon schnellere und effizientere Hilfe noch während die Naturkatastrophen sich ausbreiten.

Bild-Coypright: Ian Lishman/Juice Ima/ddp images