Rostocker zweieinhalb Monate nach tödlicher Auseinandersetzung in Berlin verhaftet

In Rostock ist ein 24-Jähriger verhaftet worden, der im Mai nach einem Fußballspiel in Berlin einen anderen Mann so heftig mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll, dass dieser mit dem Kopf auf den Boden fiel und später starb. Der Beschuldigte sollte noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt werden, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Der Vorfall soll sich am 19. Mai zugetragen haben.

Nach dem Abpfiff des Relegationsspiels zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV soll es auf einer Kreuzung in der Nähe des Olympiastadions zum Streit zwischen einem Autofahrer und einem zu Fuß gehenden Hertha-Fan gekommen sein. Der Beifahrer soll ausgestiegen sein und den 55-jährigen Hertha-Fan geschlagen haben.

Bei Aufprall auf den Asphalt erlitt dieser ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Fahrer und Beifahrer des Autos sollen dann geflüchtet sein, wie die Staatsanwaltschaft schon am 22. Juni mitteilte. An diesem Tag starb das Opfer im Krankenhaus.

smb/cfm

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