Wieso Rosberg 100 Millionen Euro sausen ließ

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Wieso Rosberg 100 Millionen Euro sausen ließ
Wieso Rosberg 100 Millionen Euro sausen ließ
Wieso Rosberg 100 Millionen Euro sausen ließ

Na klar scheint es angesichts derart exorbitanter Gehälter manchmal fast egal zu sein, wie viel man noch mehr verdient - und doch wäre manch anderer Sportstar bei diesen Zahlen wohl schwer ins Grübeln gekommen.

In einem Interview mit dem Time Magazine hat Nico Rosberg nun verraten, infolge seines Karriereendes in der Formel 1 auf 100 Millionen Euro verzichtet zu haben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Diese Summe hätte Rosberg einstreichen können, wäre er nach seinem Titelgewinn 2016 nicht zurückgetreten, sondern bei Mercedes weitergefahren.

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Bereut hat Rosberg seine Entscheidung dennoch nie. “Ich wollte es verhindern, sportlich weg vom Fenster oder nicht mehr erwünscht zu sein und deshalb gehen zu müssen”, erklärte der 36-Jährige. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Rosberg sehnt sich nach anderem Leben

Zumal Rosberg auch nie einen Hehl draus gemacht hatte, nach seinem WM-Coup keinen wirklichen sportlichen Zielen mehr hinterherzujagen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

“Ich habe mich nach einem anderen Leben gesehnt”, sagte der Wiesbadener: “Wenn man Motorsport professionell betreibt, dann hat man keine Flexibilität. Ich habe auch zugunsten meiner Familie entschieden. Das Geld spielte zu keinem Zeitpunkt eine Rolle.”

Umso mehr dafür der enge Zirkel um Ehefrau Vivian, mit der er mittlerweile eine Familie mit zwei Kindern gegründet hat - und die Rosberg auch bereits in seinem Rücktritts-Video über alle Maßen würdigte, da sie ihm stets den Rücken freigehalten habe.

Dass es im Nachhinein zwar ab und an schwierige Momente gab, eben nicht mehr in einem F1-Cockpit zu sitzen, ist für Rosberg im Nachhinein nur eine Randnotiz: “Ich habe mein Leben total verändert. Ich musste zuerst lernen, damit umzugehen.” (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Doch unterm Strich sei alles genau so verlaufen, wie er es sich stets gewünscht hatte. “Was ich erreichen wollte, das habe ich erreicht und zwar alles.”



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