Ronaldos Kapitänsbinde nach Wut-Aktion für 64.000 Euro versteigert

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Ronaldo wirft nach dem Spiel gegen Serbien seine Kapitänsbinde weg

Ronaldos Zorn für einen guten Zweck: Nachdem der portugiesische Starfußballer Cristiano Ronaldo seine Kapitänsbinde nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien wutentbrannt weggeworfen hat, ist das Stück Stoff am Freitag für 64.000 Euro auf der Website Limundo.com versteigert worden. Das Geld soll der Behandlung eines sechs Monate alten Babys aus Serbien zugute kommen, das an einer seltenen Krankheit leidet.

Ronaldo hatte nach einem nicht gegebenen Tor beim Spielstand von 2:2 am vergangenen Samstag mit seiner Wut-Aktion für Aufsehen gesorgt und sich eine gelbe Karte beim Schiedsrichter abgeholt. Djordje Vukicevic, ein serbischer Feuerwehrmann, der im Stadion von Belgrad im Einsatz war, nahm die Binde an sich und kontaktierte sofort einen regionalen Sportsender mit der Idee, diese für wohltätige Zwecke zu versteigern. Der Feuerwehrmann schlug auch das Baby als Empfänger des Geldes vor.

Der Säugling leidet unter Muskelschwund, einer seltenen Krankheit, die ohne künstliche Beatmung meistens im Alter von zwei Jahren zum Tod führt. Die 64.000 Euro decken jedoch nur einen Bruchteil der Behandlungskosten. Die Hoffnungen für das Baby ruhen auf einer Behandlung, die rund zwei Millionen Euro kostet.

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