Romelu Lukaku von Inter Mailand über Leben in Quarantäne: “Bin fast verrückt geworden”

Romelu Lukaku von Inter Mailand hat erklärt, wie belastend das Leben in Quarantäne für ihn sei und wie er die Zeit bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Serie A verbringe. Diese ruht aufgrund des Coronavirus bis mindestens zum 3. April.

"An einem Tag bin ich fast verrückt geworden. Ich kann nicht rausgehen, ich kann nicht shoppen. Ich bin im Haus eingesperrt. Ich vermisse das gewöhnliche Leben, die Zeit mit meiner Mutter, meinem Son und meinem Bruder", erklärte er in einem Video-Interview mit Ian Wright. Da seine Mutter unter Diabetes leide, gehört sie zur Risikogruppe.

Trotz allem verstehe er aber die Maßnahmen, die getroffen wurden, nachdem Juve-Verteidiger Daniele Rugani positiv auf Covid-19 getestet worden war. Vor der Unterbrechung der Serie-A-Saison traf Inter auf Juventus Turin. Nach dem Testergebnis des Gegenspielers wurde die gesamte Inter-Delegation in Quarantäne geschickt.

Romelu Lukaku hält sich auf Trainingsbike fit

Unterstützung erhält der Belgier in Abwesenheit seiner Familie von seinen Mannschaftskollegen, mit denen er regelmäßig in Kontakt steht. Auch mit einem Trainingsbike wurde er versorgt: "Ich habe in einem Gruppenchat gefragt, wer ein Fahrrad hat, und nach zwei Stunden hatte jeder Spieler eins in seiner Wohnung."

Betreut werde er von einem Physiotherapeuten und außerdem jeden Tag mit mehreren Mahlzeiten beliefert: "Mittags kommt das Essen pünktlich, ich esse Fisch und Gemüse", sagte Lukaku, der im Sommer 2019 für 65 Millionen von Manchester United nach Italien wechselte und für seinen neuen Klub in 35 Spielen bereits 23 Tore erzielte.