Roma-Sportdirektor erklärt: Darum mussten wir Mohamed Salah für 50 Millionen Euro an Liverpool abgeben

Afrikas Fußballer des Jahres wechselte im vergangenen Sommer für rund 50 Millionen Euro die Farben. Die Fans kritisieren, das sei zu wenig gewesen.

Sportdirektor Monchi vom Serie-A-Klub AS Rom verteidigt den Verkauf von Mohamed Salah vor der Saison zum FC Liverpool. Der Ägypter verließ die Ewige Stadt im Sommer für eine Ablöse, die mit Bonuszahlungen auf rund 50 Millionen Euro ansteigen kann – zu wenig, wie viele Fans der Giallorossi finden.

"Wir mussten in diesem Moment verkaufen, das war eine wichtige Option", sagte Monchi zu Sky Italia und fügte an: "Ich denke immer noch, dass der Preis hätte höher sein können, aber es gab uns die Möglichkeit, andere Züge zu machen. Als ich ankam, lag das Angebot von Liverpool bei 32 Millionen plus drei Millionen Euro Boni."

Zum Zeitpunkt des Deals war noch nicht klar, wie enorm sich die Ablösesummen auf dem Transfermarkt verschieben würden. "Die Transfers von Neymar und Mbappe haben danach alles verändert, aber es war für uns zu diesem Zeitpunkt notwendig", so der Ex-Sevilla-Manager, der seit April 2017 das Sagen bei der Roma hat.

Nach dem Liverpool-Wechsel startet Salah richtig durch

Salah ist an der Anfield Road richtig durchgestartet, erzielte bislang in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 30 Treffer. Sogar schon Vergleiche mit Lionel Messi kamen über den 25-Jährigen auf, was aber Liverpool-Legende Steven Gerrard als "unfair" bezeichnet hat.

Aktuell wird sein Marktwert auf rund 80 Millionen Euro taxiert (Quelle: transfermarkt.de). Klub-Legende Ian Rush findet sogar, dass Salah in Anbetracht der jüngsten Rekorde auf dem Transfermarkt über 200 Millionen Euro wert sein müsste. Beim Team von Trainer Jürgen Klopp besitzt Afrikas Fußballer des Jahres noch einen Vertrag bis 2022.