NFL: Aaron Rodgers lehnte wohl Mega-Angebot der Green Bay Packers ab

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Das Verhältnis zwischen Aaron Rodgers und den Green Bay Packers ist schwer beschädigt. So sehr, dass der Quarterback offenbar ein Angebot ablehnte, das ihn zum bestbezahlten Spieler der Liga gemacht hätte.

Aaron Rodgers, Noch-Quarterback der Green Bay Packers. (Bild: Getty Images)
Aaron Rodgers, Noch-Quarterback der Green Bay Packers. (Bild: Getty Images)

Seit Monaten schon hält der Streit zwischen Quarterback Aaron Rodgers und den Green Bay Packers die NFL in Atem. Das Team aus Wisconsin will den Spielmacher gerne halten, der 37-Jährige selbst möchte seine langjährige Heimat lieber verlassen. 

Dass es Rodgers beim Streit mit den Packers nicht aufs Geld ankommt, beweist ein Bericht von ESPN. Insider Adam Schefter hat nun erklärt, dass der MVP der vergangenen Saison ein Angebot abgelehnt haben soll, das ihn zum höchstbezahlten Quarterback der Liga gemacht hätte.

Rodgers mit schlechtem Verhältnis zu Packers-GM

Demnach bot Green Bay Rodgers eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre an. Der Deal hätte ihn noch fünf Jahre an die Käseköpfe gebunden und wäre besser dotiert gewesen, als der von Chiefs-Superstar Patrick Mahomes, der mit 45 Millionen US-Dollar pro Jahr der aktuell bestverdienende NFL-Profi ist. 

Der Wechselwunsch von A-Rod resultiert dabei vor allem aus dem zerrütteten Verhältnis zu General Manager Brian Gutekunst. Begonnen hatte die Verärgerung im vergangenen Jahr, als die Packers unerwartet Spielmacher Jordan Love als Rodgers-Nachfolger drafteten, anstatt das Receiver-Team zu verstärken.

Zudem soll vor allem das fehlende Mitspracherecht und die in Rodgers‘ Augen mangelnde Wertschätzung das Verhältnis verschlechtert haben. 

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Der Handlungsspielraum des 37-Jährigen ist allerdings begrenzt. Einen Trade kann Rodgers nicht erzwingen – ihm bleiben die Optionen Streik oder Karriereende. Bei einem Ende seiner Laufbahn müsste er allerdings große Teile seines Signing Bonus in Höhe von 23 Millionen zurückzahlen, auch der Roster Bonus über 6,8 Millionen, den er im Frühjahr bekam, stünde ihm dann nicht mehr zu.

Allerdings könnte er nach einem Jahr Pause wohl leichter einen Abgang forcieren.

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