Rodeln: Loch mit sechstem Sieg im Gesamtweltcup

Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat zum sechsten Mal den Gesamtweltcup gewonnen. Dem 28-Jährigen aus Berchtesgaden reichte im nicht-olympischen Sprint-Rennen im Rahmen des abschließenden Weltcupwochenendes im lettischen Sigulda ein dritter Platz hinter dem Russen Roman Repilov und dem Slowaken Jozef Ninis zum erneuten Gewinn der großen Kristallkugel.

Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat zum sechsten Mal den Gesamtweltcup gewonnen. Dem 28-Jährigen aus Berchtesgaden reichte im nicht-olympischen Sprint-Rennen im Rahmen des abschließenden Weltcupwochenendes im lettischen Sigulda ein dritter Platz hinter dem Russen Roman Repilov und dem Slowaken Jozef Ninis zum erneuten Gewinn der großen Kristallkugel.

In der Endabrechnung kam Loch auf 923 Punkte. Der österreichische Weltmeister Wolfgang Kindl (838) und Repilow (774) belegten die Plätze zwei und drei. Seit 2012 hatte Loch nur im vergangenen Winter Repilow den Vortritt lassen müssen. Rekordsieger sind weiterhin Markus Prock (Österreich) und Armin Zöggeler (Italien) mit jeweils zehn Gesamtsiegen.

Die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken feierten zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen (9. bis 25. Februar) ebenfalls einen erfolgreichen Weltcup-Abschluss. Das Duo aus Thüringen (Ilsenburg/Suhl) siegte im Sprint und gewann damit zehn von 13 Weltcup-Rennen in dieser Saison. Ihren Sieg im Gesamtweltcup hatten Eggert/Benecken bereits mit einem Erfolg im "richtigen" Weltcup am Samstag perfekt gemacht.

Natalie Geisenberger fehlen fünf Tausendstel

Natalie Geisenberger (Miesbach) verpasste den Erfolg nur um fünf Tausendstelsekunden. Die Olympiasiegerin musste sich wie am Samstag nur der wegen des russischen Dopingskandals umstrittenen Tatjana Iwanowa geschlagen geben. Dajana Eitberger (Ilmenau) wurde Vierte, Julia Taubitz (Oberwiesenthal) fuhr nur auf Rang zwölf. Bei den Männern fuhren Johannes Ludwig (Oberhof) und Ralf Palik (Oberwiesenthal) auf die Plätze fünf und sechs.

Die bayerischen Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) kamen nach Platz drei am Samstag im Sprint nur auf einen enttäuschenden elften Rang. Das letzte Weltcup-Podium bei den Doppelsitzern komplettierten die Letten Andris Sics/Juris Sics und Oskars Gudramovics/Peteris Kalnins.

Nach den Sprint-Rennen bildet die olympische Teamstaffel (13.50 Uhr) den Abschluss.

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