Warum Frauen profitieren, wenn Roboter unsere Jobs übernehmen

Katharina Schneider
Die Jobs von Männern sind in den meisten Ländern mehr von der Digitalisierung bedroht als die von Frauen.
  • Glaubt man Experten, sind Millionen Jobs von der Digitalisierung bedroht
  • Laut einer aktuellen Studie trifft es dabei jedoch eher die Männer

Elon Musk ist sich sicher: Roboter werden eines Tages die Herrschaft über die Menschen übernehmen. Für den milliardenschweren Gründer des E-Auto-Herstellers Tesla ist künstliche Intelligenz sogar gefährlicher als Atomwaffen, wie er kürzlich auf einer Konferenz in Austin sagte. 

Ähnlich wie Musk geht es übrigens 41 Prozent der Deutschen. Sie sehen in intelligenter Technik eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit, wie die “Welt” im Oktober berichtete. 

Auch wenn die Singularität – also der Zustand, wenn Maschinen intelligenter werden als Menschen – die Erdbevölkerung tatsächlich bedrohen sollte: Mehr Roboter sind nicht per se eine schlechte Nachricht, vor allem nicht für Frauen

In fast allen Ländern sind Frauen weniger betroffen

Denn Frauen haben bessere Chancen, dass ihre Jobs nicht durch Roboter ersetzt werden. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung:

In 80 Prozent der 33 untersuchten OECD-Länder haben Männer ein größeres Risiko, durch die Automatisierung ihre Jobs zu verlieren als Frauen. In Lettland haben Männer sogar eine 8,4 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, ihren Job zu verlieren als Frauen.

Aber woran liegt das?

Am ehesten betroffen von der Digitalisierung sind – da sind sich die Experten einig – Jobs im Niedriglohnsektor, wie Taxi- und Lkw-Fahrer, Postboten oder Fließbandarbeiter. Es sind Berufe, die das Ausführen von immer gleichen Regeln erfordern.

Aber: Auch im Geringverdienerbereich gibt es zahlreiche Jobs, die wohl nicht durch Roboter ersetzt werden können: Servicepersonal, Friseure, Berater im Einzelhandel. In vielen dieser Berufen arbeiten Frauen. 

Das...

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