Robinhood: Kryptohandel explodiert – vor allem wegen Dogecoin

·Lesedauer: 3 Min.
Robinhood logo displayed on a phone screen and representation of cryptocurrencies are seen in this illustration photo taken in Krakow, Poland on June 29, 2021 (Photo Illustration by Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images)
Robinhood logo displayed on a phone screen and representation of cryptocurrencies are seen in this illustration photo taken in Krakow, Poland on June 29, 2021 (Photo Illustration by Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images)

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Robinhood hat am Mittwoch erstmals Quartalszahlen als Aktiengesellschaft veröffentlicht. In seinem ersten Ergebnisbericht seit seinem Börsengang im letzten Monat sagte Robinhood, dass der Umsatz aus Krypto-Transaktionen 233 Millionen US-Dollar betrug, gegenüber fünf Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Auf Krypto entfielen 52 Prozent des transaktionsbasierten Umsatzes, gegenüber 17 Prozent im ersten Quartal und vier Prozent im vierten Quartal des letzten Jahres. Der Krypto-Handel, den Robinhood erstmals 2018 eingeführt hat, ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Robinhood bietet sieben verschiedene digitale Münzen an, darunter Bitcoin, Ethereum und Litecoin. Dogecoin machte im ersten Quartal 34 Prozent des transaktionsbasierten Umsatzes der Kryptowährungen aus. [Mehr bei CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Die Pandemie macht es möglich: Einen Zweitjob im Homeoffice, und damit auch zwei Gehälter. In den USA nutzen viele den Wegfall der Anwesenheitspflicht im Büro um heimlich einen – oder sogar mehrere – weitere Neben– oder Vollzeitjobs anzunehmen. Ohne es ihrem Arbeitgeber zu erzählen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Nvidias Gaming-Chips sorgen für Rekord-Quartalsergebnisse. Der Umsatz stieg im Zeitraum bis Juli um 68 Prozent auf 6,51 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn hat sich fast vervierfacht und erreichte 2,37 Milliarden Dollar. Nvidia ist eines der Technologieunternehmen, das am meisten von der Pandemie profitierte, als sich Millionen von Menschen Videospielen, Online-Diensten und anderen Heimaktivitäten zuwandten. Nvidia hat eine ungewöhnliche Zählweise der Quartale. Das Geschäftsjahr endet am 31. Januar 2021, danach beginnt das Geschäftsjahr 2022. [Mehr bei Wall Street Journal und Bloomberg]

Databricks, ein Anbieter von Software für maschinelles Lernen und Datenanalyse, hat laut Bloomberg in einer neue Finanzierungsrunde mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar aufgebracht. Damit wird das Unternehmen mit 38 Milliarden Dollar bewertet. Zuletzt hatte Databricks im Februar eine Milliarde Dollar aufgebracht bei einer Bewertung von 28 Milliarden Dollar. Die neue Runde stand unter der Leitung von Morgan Stanley. Der Hype um Databricks spiegelt die Überzeugung der Anleger wider, dass es genauso erfolgreich – oder sogar noch erfolgreicher – werden könnte als Snowflake, das ebenfalls Datenanalysesoftware verkauft. [Mehr bei Bloomberg, The Information und Techcrunch]

Beim jüngsten Cyberangriff auf T-Mobile US haben Hacker 48 Millionen Kundendaten erbeutet. Der Konzern sagte, dass Kriminelle Zugang zu persönlichen Daten von 48 Millionen aktuellen, früheren und potenziellen Kunden bekommen haben, darunter Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburts- und Führerscheindaten. Damit könnten die Hacker erheblichen Schaden anrichten, zum Beispiel durch Identitätsdiebstahl. Der Druck auf T-Mobile-Chef Mike Sievert nimmt damit zu, bereits zum dritten Mal muss er ein Datenleck einräumen. [Mehr bei Handelsblatt und Wall Street Journal]

Der US-Netzwerkspezialist Cisco hat im jüngsten Quartal deutliche Geschäftszuwächse verzeichnet. Angekurbelt von der hohen Nachfrage nach Geräten für den Internet- und Datenverkehr, stieg der Gewinn in den Monaten bis Ende Juli verglichen mit dem Vorjahreswert um 14 Prozent auf drei Milliarden US-Dollar. Die Erlöse kletterten um acht Prozent nach oben, auf 13,1 Milliarden Dollar. Cisco profitierte weiter vom Trend zur Heimarbeit und einem hohen Bedarf an Datensicherheit. Für das laufende Vierteljahr stellte der Konzern ein Umsatzwachstum zwischen 7,5 und 9,5 Prozent in Aussicht. [Mehr bei CNBC]

Comcast und ViacomCBS stellen gemeinsam einen neuen Abonnement-Streaming-Dienst für Europa auf die Beine. Der Dienst mit dem Namen „SkyShowtime“ soll mehr als 10.000 Stunden Inhalte bieten: Von Comcasts NBCUniversal und Sky und ViacomCBSs Showtime, Nickelodeon und Paramount Pictures. Der Service soll 2022 in über 20 Ländern auf den europäischen Markt kommen. [Mehr bei The Information und CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Im Sommer nur eine 4-Tage-Woche arbeiten. Das bietet das Berliner Startup Braineffect seinen Mitarbeitern. Von Anfang Juni bis Ende August haben Angestellte im „4-Day-Summer“ jeden Freitag frei – und das bei vollem Gehalt. Fabian Foelsch, Gründer von Braineffect, verrät mehr vom Konzept im Gespräch mit Business Insider. [Mehr bei Business Insider]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.