Roberto Mancini sagt Italien ab - Berlusconi will Carlo Ancelotti

Italien steht nach der Entlassung von Ventura ohne Trainer da. Roberto Mancini steht für den Posten nach eigenen Aussagen nicht zur Verfügung.

Roberto Mancini galt nach der gescheiterten Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Russland als einer der Kandidaten auf die Nachfolge von Gian Piero Ventura als italienischer Nationaltrainer. Nun hat sich 52-Jährige selbst zu den Gerüchten geäußert.

"Es überrascht mich nicht, dass ich auf dieser Liste stehe, aber ich bin glücklich bei Zenit und in St. Petersburg und denke nicht an die Nationalelf", erklärte er gegenüber Match TV. "Mein Ziel ist es, den Titel in der russischen Liga zu gewinnen."

Mancini gehört neben dem Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti zu den Wunschlösungen in Italien. Silvio Berlusconi, ehemaliger Boss des AC Mailand, plädiert gegenüber Porta a Porta klar für den 58-jährigen Ancelotti.

"Sollt er der neue Trainer werden, wenn man bedenkt, wie ich ihn kennengelernt habe, wäre das der richtige Mann", erklärte er. "Der italienische Fußball ist momentan in keiner guten Verfassung. Jetzt müssen wir wieder in die Spur finden und einen Coach mit internationaler Erfahrung holen."

Die Squadra Azzurra kam nach einer 0:1-Hinspielniederlage in den Playoffs gegen Schweden zuhause nicht über ein 0:0 hinaus und verpasst damit erstmal seit 1958 eine WM-Endrunde.