Berliner Spaziergang : Robert Rausch ist der Schokoladen-Verführer Berlins

Auf die Innenseite seines linken Unterarms hat Robert Rausch sich zwei Kakaofrüchte tätowieren lassen

Berlin.. Davon träumen Kinder – eine Geburtstagsfeier in einer Schokoladenfabrik. Und so viel Süßes naschen, bis nichts mehr geht. Für Robert Rausch kein Traum, sondern wiederholte Traumerfüllung. Er ist Sohn der Berliner Schokoladen-Dynastie Rausch. Die gibt es seit 99 Jahren, 1918 von Ururgroßvater Wilhelm gegründet und wird vom Ururenkel, 30 Jahre jung, heute in fünfter Generation als Geschäftsführer geleitet.

Für unseren Spaziergang haben wir uns am Gendarmenmarkt verabredet. Zunächst nicht unbedingt eine originelle Idee, die sich während des Spaziergangs dann aber doch als interessante Wegstrecke erweist. Denn gleich hinter dem Platz, benannt nach dem Kürassier-Regiment Gens d'armes des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I., ist Berlin ganz süß. Hier sind in enger Nachbarschaft wieder Fachgeschäfte für feine Confiserie zu entdecken, für die Berlin schon einmal in den Zwanziger Jahren berühmt war.

Bevor wir starten, bittet Robert Rausch in sein Schokoladenhaus an der Ecke Charlotten-/Mohrenstraße und bietet eine Wegzehrung an. Ich wähle einen heißen Schokoladentrunk to go und schaue mich noch ein wenig um, bevor es hinausgeht in die frische Luft an diesem sonnigen, aber recht kühlen frühen Novembervormittag.

Auf dem Jakobsweg entschied er sich für das Unternehmen

Bild Nr. 1:
Morgenpost-Autor Jochim Stoltenberg (l.) und Robert Rausch am Gendarmenmarkt Reto Klar

Im Erdgeschoss das Fachgeschäft mit Hunderten von edlen Schoko-Variationen, von der Decke baumelt noch immer der Airbus A380, der eigentlich längst in Heinemanns Duty Free Shop am Flughafen BER für Rauschs süße Delikatessen wer...

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