Robert Lewandowski ist über die verpasste Torjägerkanone „enttäuscht wie nie“

Andre Oechsner
90Min

​ Im letzten Moment schnappte Pierre-Emerick Aubameyang seinem Dauerkonkurrenten Robert Lewandowski die Torjägerkanone der Bundesliga weg. Beim Polen ist die Stimmung seither mehr als gedrückt. Wie sein Berater erklärt, wiegt die Enttäuschung darüber immer noch nach. An den Pranger stellt der Nationalstürmer dabei die fehlende Unterstützung von Trainer Carlo Ancelotti und seiner Mannschaftskollegen.


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Im letzten Spiel der vergangenen Bundesligasaison gegen den SC Freiburg (4:1), ging Robert Lewandowski leer aus. Da sein Dauerrivale Pierre-Emerick Aubameyang parallel zwei Tore beim 4:3 über Werder Bremen erzielte, sicherte sich der Afrikaner mit einem Treffer mehr als der Pole (30) die Torjägerkanone der höchsten deutschen Fußballspielklasse. Und offenbar hat sich Lewandowskis Gemütslage immer noch nicht gebessert.

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Robert Lewandowski trauert der Torjägerkanone nach - Foto: Getty Images



„Wie mir Robert erzählt hat, gab es keine Unterstützung und keinen Appell des Trainers, Robert im letzten Spiel zu unterstützen, um Torschützenkönig zu werden“, sagte Berater Maik Barthel dem kicker. „Er war so was von enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe.“ Da Lewandowski mit einer Schulterverletzung in Madrid spielte, „hat Robert gehofft, dass ihn die Mannschaft und der Trainer proaktiv unterstützen würden, damit er die Torjägerkanone bekommt“, so Barthel.

Der Starstürmer sei schließlich mit der Aussicht auf sportlichen Erfolg zum FC Bayern gewechselt, erklärte der Agent weiter. Lewandowski wolle Titel einholen, unbedingt auch die Champions League gewinnen. Nun schielt der 28-Jährige vor allem auf die Münchner Transferpolitik. Mit Niklas Süle, Serge Gnabry, Sebastian Rudy und Corentin Tolisso sind die Bayern bisweilen viermal fündig geworden.