Rigaer Straße: Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet: Festnahme

Angriffe mit Laserpointern können zu erheblichen Augenverletzungen führen (Archivbild)

Rund um das teilweise besetzte Haus an der Rigaer Straße in Friedrichshain hat es laut Verfassungsschutz eine "gezielte Eskalationsstrategie" gegeben, "die aus Sicht der "Anarcho"-Szene erfolgreich war. Nach der Räumung durch die Polizei im Juni 2016 "gelang es, die erhofften Mobilisierungs- und Solidarisierungseffekte zu erzielen", heißt es im Verfassungsschutzbericht 2016. Dabei sei auch die Hemmschwelle gesunken, Gewalt gegen Menschen einzusetzen.

Jüngstes Beispiel: Die Festnahme eines 22-jährigen Berliners durch Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) am Montagnachmittag am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf. Der polizeibekannte Mann soll in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni dieses Jahres mit einem Laserpointer den Piloten eines Polizeihubschraubers geblendet haben. Der Hubschrauber war während Ausschreitungen an der Rigaer Straße im Einsatz.

Dem 22-Jährigen, der bereits in der Krawallnacht festgenommen, aber wieder freigelassen worden war, wird vorgeworfen, dass er vom Boxhagener Platz aus einen Laserpointer auf die Kanzel des zur Unterstützung der am Boden agierenden Polizisten eingesetzten Polizeihubschraubers gerichtet hat. Der grüne Laserstrahl traf laut Polizei rund eine Minute lang den Piloten und die Besatzung. Diese legten Augenschutz an und veränderten ständig die Position des Hubschraubers und verhinderten so schwerwiegendere Verletzungen oder gar einen Kontrollverlust des Hubschraubers.

Vorwurf: Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr

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