Ricciardo: Renault hat in Portimao Lektionen für Istanbul gelernt

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Renault hat von seinen Problemen mit dem neuen Asphalt in Portimao gelernt und kann die Erkenntnisse auch für die Türkei an diesem Wochenende anwenden, meint Daniel Ricciardo. Denn wie Portimao, wo Renault seine Reifen nicht in das richtige Arbeitsfenster bekam, wurde auch der Istanbul Park vor wenigen Wochen neu asphaltiert.

Das Team hatte nach dem Grand Prix in Portugal die Daten ausgewertet und festgestellt, dass man einen anderen Ansatz beim Set-up hätte wählen können. Das könnte sich an diesem Wochenende jetzt nützlich erweisen, glaubt Ricciardo.

"Es wird ein paar Ähnlichkeiten geben", sagt der Australier über die beiden Strecken. "Als wir Portimao verlassen und verdaut hatten, gab es ein paar Dinge, auf die wir zurückgeblickt und gesagt haben: 'Ja, das werden wir anders machen. Oder wenn wir noch eine neue Chance hätten, würden wir dies und jenes verändern.'"

Das Team sieht das Wochenende in der Türkei daher als Chance an, diese Dinge zu reparieren. "Und ob dann das Gleiche herauskommt, wird die Zeit zeigen. Aber wir reisen mit ein bisschen mehr Optimismus an", so der Australier.

Teamkollege Esteban Ocon ist jedoch weniger überzeugt davon, dass man die beiden Austragungsorte miteinander vergleichen kann. "Die Wochenenden sind ohnehin nicht gleich. Selbst wenn der Asphalt ähnlich ist, wird es Unterschiede geben", sagt er. "Ja, es sind die gleichen Reifen, aber der Wind wird anders sein, die Bedingungen werden anders sein."

"Ich denke, dass sich das Auto auf jeder Strecke leicht anders anfühlt. Und manchmal ist es weiter weg als andere Male", so Ocon weiter. "Aber nach Portimao haben wir ein größeres Wissen, wie man Dinge verbessert. Wir hatten eine Menge Diskussionen darüber, wie man Dinge besser machen kann."

Renault habe in Istanbul mehr Richtungen als in Portimao. "Wir sind daher definitiv bereiter als damals. Aber wenn es ähnlich sein sollte, dann müssen wir hart arbeiten und versuchen, mit den anderen Jungs zu kämpfen", so Ocon.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.