Rhythmische Sportgymnastik: Vorhang auf für Magda Brzeskas Tochter

Noemi Peschel mit ihrer Magdalena Brzeska, die einst selber Deutschlands beste Sportgymnastin war

Aller Anfang war schwer. Platz 38 bei der Europameisterschaft, weit abgeschlagen hinter den besten Sportgymnastinnen des Kontinents – ihren ersten internationalen Start bei den Erwachsenen hatte sich Lea Tkaltschewitsch anders vorgestellt. Allerdings steckte sie eine Woche zuvor auch noch mitten im Prüfungsstress für ihren Realschulabschluss, zudem war sie in der Vorbereitung verletzt gewesen und konnte nicht durchgehend trainieren. "Die EM war ganz sicher nicht ideal vorbereitet", meint Katja Kleinveldt, die Bundestrainerin der Rhythmischen Sportgymnastik. Trotzdem hält man beim Deutschen Turner-Bund (DTB) große Stücke auf die junge Hessin. Katja Kleinveldt traut ihr zu, dass die 16-Jährige aus Neu-Isenburg schon bald in die Fußstapfen der mehrfachen deutschen Meisterin Laura Jung und der zweifachen Olympiateilnehmerin Jana Berezko-Marggrander treten kann. Nach dem Rücktritt der beiden besten deutschen Gymnastinnen ist nach den Olympischen Spielen in Rio eine Lücke entstanden, in die nun eine neue Generation hineinstoßen soll.

Allen voran Lea Tkaltschewitsch. Nach der durchwachsenen EM-Premiere im April sollte es für sie beim Berlin Masters an diesem Wochenende in der Max-Schmeling-Halle schon deutlich besser laufen. "Sie hat viel trainiert und zuletzt sehr konsequent an ihrer Dynamik und an der Stabilität gearbeitet. Das sah schon deutlich besser aus", berichtet Katja Kleinveldt. Zwar fehle es ihr momentan noch etwas am Schwierigkeitsgrad. "Aber sie hat eine besondere Ausstr...

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