Rheinland-Pfalz drängt auf schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen

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MAINZ (dpa-AFX) - Der Erfolg des Teil-Lockdowns hängt nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der schnellen Auszahlung der Novemberhilfen ab. "Die Einschränkungen waren für viele enttäuschend oder schwer zu schlucken", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Mainz. Die Leute hielten sich aber gut daran. "Gerade für die, die schließen mussten, sei es deswegen wichtig, dass die versprochenen Novemberhilfen fließen", betonte Dreyer. "Der Erfolg hängt davon ab, dass es die Bundesregierung schafft, die Hilfen schnell zugänglich zu machen."

Die Novemberhilfen bekommen vor allem Firmen, die wegen behördlicher Anordnungen dicht machen mussten - also direkt betroffen sind. Das sind Kneipen und Restaurants, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Hotels, die keine Touristen mehr aufnehmen dürfen und Solo-Selbstständige wie Künstler, die keine Aufträge mehr reinbekommen. Es sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden. Für Solo-Selbstständige, Ein-Mann-Betriebe ohne Angestellte wie Künstler und junge Firmen gibt es Ausnahmen bei den Vergleichswerten.