Rheinboulevard: Politik lehnt Wettbewerb für Kiosk ab

CDU, Grüne und FDP fordern schnellen Bau einer Verkaufsstelle.

Die Mehrheit im Stadtrat lehnt den von Baudezernent Franz-Josef Höing vorgeschlagenen Architektenwettbewerb für einen Kiosk am Deutzer Rheinboulevard ab. In einem gemeinsamen Antrag fordern CDU, Grüne und FDP die Stadt dazu auf, auf die Aufstellung eines Gastronomiekonzeptes und den angekündigten Architektenwettbewerb zu verzichten und die Verkaufsstelle ohne diese Unterstützung zu bauen. Für Höing bedeutet das eine Niederlage, zumal die CDU den parteilosen Beigeordnete 2012 zur Wahl vorschlug.

Architektenwettbewerb nicht praktikabel

Nach Meinung der drei Ratsfraktionen erweist sich ein Architektenwettbewerb bei näherer Betrachtung nicht als praktikabel, um eine zügige Lösung für den Rheinboulevard zu erreichen. Die Verwaltung erweitere den vom Rat gestellten Auftrag, einen Kiosk zu bauen. Der Beschluss liege inzwischen mehr als über zwei Jahre zurück und am Rheinboulevard erfolge die Getränkeversorgung nach wie vor lediglich in Form eines provisorisch aufgestellten Bierwagens nördlich der Hohenzollernbrücke.

Baudezernent Franz-Josef Höing wollte den zweistufigen Architektenwettbewerb starten, um „der hohen architektonischen Qualität des Rheinboulevards zu genügen“. Drei Büros sollten zunächst das Für und Wider von drei möglichen Standorten prüfen und einen Favoriten auswählen. Die endgültige Entscheidung für einen Entwurf sollten die Politiker im Stadtrat in Absprache mit ihren Kollegen aus der Bezirksvertretung Innenstadt treffen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta