"Rhein Ruhr City 2032": Mronz begrüßt "Diskussion" über Olympiabewerbung

"Rhein Ruhr City 2032": Mronz begrüßt "Diskussion" über Olympiabewerbung

Michael Mronz, Initiator einer möglichen Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032, fordert eine nachhaltige deutsche Olympia-Kampagne. "Wir begrüßen, dass die Diskussion über die Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland an Fahrt aufnimmt. Wichtig zum jetzigen Zeitpunkt ist, über sachlogische Konzepte zu sprechen", sagte Mronz: "Eine deutsche Bewerbung muss auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit für die Menschen setzen, kalkulierbar für die Städte, Land und Bund sein und eine sinnvolle Nachnutzung der Sportstätten ermöglichen."
Die "Rhein Ruhr City 2032" wird im April ein Planungspapier für das Sportstättenkonzept vorstellen. "Dies zahlt zu 100 Prozent auf die Agenda 2020 des IOC ein, nachhaltige Spiele für die Menschen und die Region zu ermöglichen", sagte Mronz: "Ein Großereignis wie Olympische Spiele sollte als Motor für Themen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung dienen, die Teil des Konzeptes der Rhein Ruhr City 2032 sind."
Die Diskussionen über Olympia in Deutschland hatte im Zuge der Winterspiele in Pyeongchang wieder Fahrt aufgenommen. Der scheidende Bundesinnenminister Thomas de Maiziere sprach sich in Südkorea gegen eine zeitnahe deutsche Olympiabewerbung aus. "Ich halte den Zeitpunkt für zu früh", sagte de Maiziere. Er kündigte die Entwicklung einer "nationalen Strategie für Sportgroßveranstaltungen" an, "nicht nur für Olympische Spiele". 
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder befürwortete in Pyeongchang eine Bewerbung Berlins um Sommerspiele. Der hessische Innenminister Peter Beuth machte sich für eine baldige Bewerbung um die Ausrichtung von Winterspielen stark.