Rezept für steigende Kurse: AKTIONÄR Top-Tipp Dr. Hönle klebt am Erfolg

Michael Schröder
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Rezept für steigende Kurse: AKTIONÄR Top-Tipp Dr. Hönle klebt am Erfolg

Die Aktie von Dr. Hönle reagierte auf die jüngste Prognoseerhöhung mit einem Kursfeuerwerk. Ein Ende der Aufwärtsbewegung ist nicht in Sicht. Die AKTIONÄR-Altempfehlung hat gute Chancen, auch im laufenden Jahr zu den Top-Performern zu gehören.

Anfang Dezember erhöhte Dr. Hönle die Ergebnisprognose (EBIT) für das Geschäftsjahr 2017/18 von 16 bis 18 Millionen Euro auf 22 bis 26 Millionen Euro. Diese deutliche Prognoseanhebung ist auf eine zu erwartende starke Geschäftsentwicklung, insbesondere im Segment Klebstoffe zurückzuführen. Hönle erwartet in Folge dessen eine sehr gute Geschäftsentwicklung mit Klebstoffen für den Bereich Consumer Electronic. Daneben wird auch für die Segmente Geräte & Anlagen sowie Glas & Strahler von steigenden Umsatz- und Ergebnisbeiträgen ausgegangen. Die ursprüngliche Umsatzerwartung von 105 bis 115 Millionen Euro wurde daher auf 115 bis 125 Millionen Euro angepasst.

Nach dem Gespräch mit dem Hönle-Vorstandssprecher Peter Weinert auf der Münchner Kapitalmarktkonferenz (MKK) im Dezember 2017 geht DER AKTIONÄR davon aus, dass die Gesellschaft beim Umsatz eher den oberen Rand der genannten Bandbreite erreichen wird und den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 deutlich über die 3-Euro-Marke (Vorjahr: 1,89 Euro) steigern dürfte. Nachdem inzwischen alle internen Baustellen behoben wurden, sollten nun alle Segmente wachsen.

Treiber dürfte aber weiter das Segment mit den Klebstoffen sein. Die Anzahl der Klebeanwendungen für die Herstellung von Smartphones (vor allem von Apple) steigt deutlich an. „Wenn das so weitergeht, werden wir am Ende noch ein reiner Klebstoffkonzern“, so Weinert mit einem Augenzwinkern. Spannend wird es in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Hersteller neue Aufträge ausschreiben. Aber auch hier hat die AKTIONÄR-Altempfehlung gute Karten. Ein Ende der Aufwärtsbewegung scheint daher nicht in Sicht. Kurse um 60 Euro sind auf Jahressicht daher möglich.