Rewe ruft Tiefkühl-Garnelen zurück

In manchen Proben der tiefgekühlten Garnelen wurden bedenkliche Antibiotika-Rückstände gefunden. (Bild: Rewe)

Wegen Rückständen von Antibiotika ruft die Supermarkt-Kette Rewe eine Charge der „King Prawns Garnelen“ von ja! zurück. Und auch Real musste die Kunden erneut bitten, ein bestimmtes Produkt nicht zu verzehren.

Seitdem „Stiftung Warentest“ Tiefkühl-Garnelen genau unter die Lupe genommen hat, genießen diese nicht mehr den allerbesten Ruf: Einige Produkte waren nennenswert mit den Schadstoffen Perchlorat und Chlorat belastet. Beide Substanzen können die Jod-Aufnahme im Körper und damit den Stoffwechsel der Schilddrüse hemmen. Nun ruft Rewe eine bestimmte Charge des Tiefkühl-Produkts “ja! King Prawns Garnelen” zurück. Das Problem: In manchen Proben wurden bedenkliche Antibiotika-Rückstände gefunden.

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Betroffen sei das Produkt mit den Daten EAN 4388840222964 sowie dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.04.2019 mit Los VN 786V 088, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in Köln mit. Es rät vom Verzehr dieses Produktes ab. Kunden können die Ware im jeweiligen Rewe-Markt zurückzugeben. Sie erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Rückruf für Feigen aus Kalabrien

Auch Real muss seine Kunden aktuell bitten, ein Produkt nicht zu verzehren. Hierbei handelt es sich um die „Feigen aus Kalabrien” der Firma Le Antichi Bonta di Calabria. In einer Probe sei ein erhöhter Gehalt an Mykotoxinen (Schimmelgiftpilze) festgestellt worden. Sie können bereits in geringen Konzentrationen toxische Wirkungen zeigen und beispielsweise allergische Reaktionen auslösen – im schlimmsten Falle aber das Immunsystem oder gar das Zentralnervensystem schädigen.

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Betroffen ist der Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Juni 2018 und der Losnummer P.260/17 N. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, können ihn im nächsten Real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

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