Revolver versteigert, mit dem Billy the Kid getötet wurde

·Lesedauer: 1 Min.

Es war ein Rekordergebnis: Für die unglaubliche Summe von rund 6 Millionen Euro wurde der Revolver versteigert, mit dem Billy the Kid erschossen wurde.

Ein Colt Single Action Revolver aus der Kollektion von Jim und Theresa Earle liegt neben einem Foto, das die Westernlegende Billy The Kid zeigt (undatiert). (Bild: dpa)
Ein Colt Single Action Revolver aus der Kollektion von Jim und Theresa Earle liegt neben einem Foto, das die Westernlegende Billy The Kid zeigt (undatiert). (Bild: dpa)

Los Angeles (dpa) - Die Waffe, mit der Sheriff Pat Garrett 1881 die Westernlegende Billy the Kid erschoss, hat für 6 Millionen Dollar (5,1 Millionen Euro) den Eigentümer gewechselt. Es sei die höchste Summe, die jemals für eine Feuerwaffe bezahlt wurde, teilte das Auktionshaus Bonhams nach der Versteigerung vom Freitag mit. 

Colt zunächst nur auf 2 bis 3 Millionen Dollar geschätzt

Der Colt Single Action Revolver aus der Kollektion von Jim und Theresa Earle sei zuvor auf 2 bis 3 Millionen Dollar geschätzt worden. Bieter aus aller Welt hätten an der Auktion teilgenommen. Wer den Zuschlag bekam, teilte Bonhams nicht mit.

Garrett hatte Billy the Kid, dem seine Feinde zahlreiche Morde nachsagten, gejagt und am 14. Juli 1881 in New Mexico erschossen. Um seine Person und seinen Tod sowie um Garretts Jagd auf ihn ranken sich bis heute Legenden. 

1963 Film über das Western-Drama gedreht

Der 1984 verstorbene US-Regisseur Sam Peckinpah hatte das historische Westerndrama in seinem Film "Pat Garrett and Billy the Kid" (1963) aufgegriffen. Bob Dylan, der selbst auch mitspielte, schrieb einige seiner bekanntesten Songs zu dem Film, darunter "Knockin' On Heaven's Door" (1973) - später auch ein Superhit für Guns N' Roses. 

VIDEO: 7 mal 7 Zentimeter für 10,3 Millionen Euro: Da Vinci Zeichnung in der Größe einer Post-It Notiz versteigert

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.